Agaricus blazei murrill Vitalpilz-Pulver für die Küche,100g

100 % Fruchtkörper · feine Mandelnote · fein vermahlen

Agaricus blazei - botanisch heute meist als Agaricus subrufescens geführt – ist ein naher Verwandter des Zuchtchampignons und wegen seines feinen Mandelaromas auch als Mandelpilz bekannt. Unser Pulver besteht ausschließlich aus getrockneten Fruchtkörpern - kein Myzel, kein Extrakt, keine Trägerstoffe. Es lässt sich einfach in warme Speisen einrühren und mitgaren und eignet sich besonders für Suppen, Saucen, Risotto und Gemüsegerichte.

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Beschreibung
Porträt

Zwischen Mandel und Sonne

Agaricus subrufescens

Ein Pilz, der nach Mandeln duftet, klingt zunächst nach Übertreibung. Beim Agaricus ist es Chemie: Zu seinem Aroma trägt unter anderem Benzaldehyd bei, der Aromastoff, der auch für den typischen Mandelduft steht. Sogar der gewöhnliche Champignon enthält ihn – doch bei ihm überlagert der klassische Pilzgeruch alles andere. Beim Agaricus tritt die Mandelnote hervor. Daher heißt er im Deutschen Mandelpilz oder Mandel-Egerling, im Englischen „almond mushroom“.

In Brasilien dagegen heißt er „Cogumelo do Sol“ – Sonnenpilz.

Steckbrief

Unser Agaricus

Botanischer Name
Agaricus subrufescens Peck (im Handel: Agaricus blazei)
Verwendeter Teil
Fruchtkörper
Herkunft
China
Form
getrocknet, fein vermahlen
Geschmack
mild · nussig · mandelartig
Weitere Namen
Mandelpilz · Mandel-Egerling · Cogumelo do Sol (Sonnenpilz) · Himematsutake
Agaricus Fruchtkörper
Wissen

Wiederentdeckt unter fremdem Namen

Beschrieben wurde der Pilz 1893 vom amerikanischen Botaniker Charles Horton Peck – als Agaricus subrufescens. Im Osten Nordamerikas wurde er damals als Speisepilz angebaut, verschwand aber im frühen 20. Jahrhundert wieder aus dem Handel.

Rund siebzig Jahre später tauchte in Brasilien, in der Gegend von Piedade bei São Paulo, ein Pilz auf, der nach Japan gelangte und in Brasilien und Japan in Kultur genommen wurde. Man bestimmte ihn als Agaricus blazei – ein Name, den der Mykologe Murrill 1945 für eine in Florida beschriebene Art vergeben hatte. Erst Erbgutanalysen und Kreuzungsversuche sprachen später dafür, dass der brasilianische Pilz dieselbe Art ist wie Pecks längst vergessener Marktpilz.

Deshalb stehen im Handel bis heute zwei Namen nebeneinander: Agaricus blazei, unter dem der Pilz bekannt wurde, und Agaricus subrufescens, unter dem ihn die Fachliteratur heute überwiegend führt.

Was verschwunden schien, kehrte auf einem anderen Kontinent zurück – unter anderem Namen.
Gericht mit Agaricus
Vorgeschmack

Besonders schön in Suppen, Saucen, Risotto und Gemüsegerichten.

Mehr dazu unter Verwendung →
Sensorik

Wie schmeckt Agaricus blazei?

Der Geschmack ist mild und rund, mit einer nussigen, leicht süßlichen Note und einem feinen Mandelton in Duft und Geschmack. Das Aroma ist zurückhaltend: Es gibt einem Gericht eine sanfte Pilznote, ohne andere Zutaten zu überlagern.

Betrachtung

Drei Namen, drei Blickwinkel

Der Artname hält eine Farbe fest: subrufescens heißt sinngemäß „leicht rötlich werdend“. In der Küche fiel der Duft auf – daher der Mandelpilz. In Brasilien wurde aus ihm der Sonnenpilz, ein Bild aus Licht und Wärme.

Jeder dieser Namen verrät ebenso viel über den Blick dessen, der ihn gab, wie über den Pilz selbst: den Blick des Botanikers, der Küche, eines Landes.

Häufig gefragt

Im Handel bezeichnen alle diese Namen den kultivierten Pilz, der heute botanisch meist als Agaricus subrufescens Peck geführt wird. Agaricus blazei ist die verbreitete Handelsbezeichnung, „Mandelpilz“ (englisch „almond mushroom“) bezieht sich auf sein Aroma, „Sonnenpilz“ auf den brasilianischen Namen „Cogumelo do Sol“; in Japan heißt er Himematsutake.

Nein. Agaricus wird im Handel häufig als Nahrungsergänzungsmittel angeboten – unser Agaricus-Fruchtkörperpulver ist davon unabhängig ein gewöhnliches Lebensmittel für die Küche.

Nein. Für dieses Produkt werden ausschließlich getrocknete und fein vermahlene Fruchtkörper verwendet. Myzel, Kultursubstrat und Extrakte sind nicht Bestandteil des Pulvers.

Dosierungs- und Anwendungsempfehlung
Gericht mit Agaricus
In der Küche zu Hause

Sanfte Pilznote mit Mandelton.

Küchenpraxis

Agaricus in der Küche

Das fein vermahlene Pulver lässt sich unkompliziert in warme Speisen einrühren und mitgaren. Sein mildes Aroma gibt einem Gericht eine sanfte Pilznote mit leicht nussiger Tiefe, ohne den Rest der Zutaten zu überlagern. Wir empfehlen das Pulver ausschließlich für Speisen, die erhitzt werden – für Smoothies, Bowls oder andere kalte Zubereitungen ist es nicht gedacht.

Passt besonders zu Suppen & Eintöpfe · Gemüsegerichte · Reis & Risotto · Pasta · Saucen
Menge ½–1 TL pro Portion (ca. 1–2 g), als Orientierung
Ergiebigkeit 50–100 Anwendungen pro 100-g-Packung
Zusammensetzung
Rohstoff

100 % Agaricus blazei (Agaricus subrufescens), Fruchtkörper. Keine weiteren Zutaten.

Herkunft China
Verarbeitung getrocknet, fein vermahlen
Qualität

Nur der Fruchtkörper

Als Kulturpilz wächst Agaricus – wie sein naher Verwandter, der Zuchtchampignon – auf einem Kultursubstrat. In diesem Substrat breitet sich das Myzel aus, das feine Pilzgeflecht; der Fruchtkörper ist der Teil, der daraus hervorwächst und geerntet wird. Für unser Pulver verwenden wir ausschließlich diesen getrockneten Fruchtkörper: keine Myzelmasse, kein mitvermahlenes Substrat, keinen Extrakt. Fruchtkörper und Myzel sind unterschiedliche Bestandteile des Pilzes und werden im Handel unterschiedlich angeboten – bei Pilzpulvern lohnt deshalb ein Blick auf die Zutatenliste. Bei uns steht dort: Agaricus-Fruchtkörper.

Fruchtkörper Maitake, Fruchtkörper mit Myzel Illustration Myzel
Nährwerte

Durchschnittliche Nährwerte

je 100 g
Brennwert1330 kJ / 316 kcal
Fett2,2 g
davon gesättigte Fettsäuren0,6 g
Kohlenhydrate32 g
davon Zucker0,6 g
Eiweiß31 g
Salz0,04 g

Lagerung: Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Nach dem Öffnen wieder gut verschließen und vor Feuchtigkeit schützen. Abgefüllt im wiederverschließbaren Aromaschutzbeutel.

Rechtlicher Hinweis: Unsere Produkte sind Lebensmittel und keine Arzneimittel. Unsere Produkte dienen der Ernährung. Dosierungsangaben sind Richtwerte, jeder Organismus reagiert individuell. Bei Vorerkrankungen, bekannten Unverträglichkeiten, Schwangerschaft oder Stillzeit empfehlen wir vorab Rücksprache mit Arzt oder Ärztin. Angaben zur Anwendung ersetzen keine ärztliche Beratung.