Agaricus blazei murrill Vitalpilz-Pulver für Tiere

Natürliche Polysaccharidkraft – fein vermahlen.

Einzelfuttermittel

Der Vitalpilz Agaricus blazei murrill – auch Brasilianischer Egerling genannt – gehört zur Familie der Champignonverwandten. Seit vielen Jahren wird er kultiviert und als naturbelassener Pilzrohstoff in der Tierernährung eingesetzt.

Das fein vermahlene Pulver eignet sich zur Ergänzung individueller Fütterungskonzepte und liefert die natürlichen Stoffgruppen des Pilzes in konzentrierter Form.

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Beschreibung
Porträt

Ein Champignon unter den Vitalpilzen

Die meisten Vitalpilze sind Baumpilze: Reishi, Maitake oder Coriolus wachsen auf Holz und tragen unter dem Hut Röhren statt Lamellen. Agaricus fällt aus dieser Reihe. Er wächst aus dem Boden, trägt Lamellen und gehört zur selben Gattung wie der Zuchtchampignon aus dem Supermarkt. Wer ihn zum ersten Mal sieht, hält ihn für einen besonders kräftigen Champignon.

Seine Karriere als Vitalpilz begann in Brasilien und setzte sich in Japan fort, wo er seit den 1970er-Jahren gründlich untersucht wurde und heute zu den bekanntesten Vitalpilzen zählt. Die Japaner gaben ihm einen klangvollen Namen: Himematsutake, die „Prinzessin“ unter den Matsutake.

Agaricus wird wie sein Verwandter auf einem Kultursubstrat gezogen. Unser Pulver stammt aus China.

Steckbrief

Unser Agaricus

Botanischer Name
Agaricus subrufescens Peck (im Handel: Agaricus blazei Murrill)
Weitere Namen
Brasilianischer Egerling, Mandelpilz, Mandel-Egerling, Sonnenpilz, Himematsutake, ABM
Pilzfamilie
Champignonverwandte (Agaricaceae)
Verwendeter Teil
Fruchtkörper
Form
getrocknet, fein gemahlen
Herkunft
China
Geruch und Geschmack
mild, nussig, mit leichter Mandelnote
Geeignet für
Pferde, Hunde, Katzen
Agaricus-Fruchtkörper mit Lamellen, ein naher Verwandter des Champignons Lamellen statt Röhren – der Champignon unter den Vitalpilzen
Im Futter

Wofür füttert man Agaricus?

Agaricus wird traditionell zur Unterstützung der natürlichen Abwehrkräfte gefüttert. Wie bei allen Vitalpilzen liegt der Grund in den Beta-Glucanen, den Bausteinen der Pilzzellwand. Beim Agaricus kommen viel Eiweiß und B-Vitamine hinzu: Rund ein Drittel des getrockneten Pilzes ist Protein.

Was ihn im Alltag besonders macht, ist sein Geschmack. Agaricus schmeckt mild und leicht nussig, ohne die Bitterkeit mancher Baumpilze. Deshalb ist er ein guter Einstieg in die Pilzfütterung, gerade für wählerische Katzen.

Sein bekanntester Verwandter liegt in jedem Supermarkt.

Häufig gefragt

Wildpilze aus Wald und Wiese sind tabu, denn giftige Arten lassen sich leicht verwechseln. Kulturpilze wie Agaricus sind dagegen gut geeignet, am besten getrocknet und fein gemahlen in den Mengen aus der Fütterungsempfehlung.

Beide werden traditionell zur Unterstützung der natürlichen Abwehrkräfte gefüttert. Der spürbarste Unterschied ist der Geschmack: Agaricus ist milder und wird von mäkeligen Tieren oft leichter angenommen. Beide lassen sich auch kombinieren; dann die Tagesmengen entsprechend aufteilen.

Dosierungs- und Anwendungsempfehlung
Fütterungspraxis

Mild genug für jeden Napf.

Fütterung

So wird Agaricus gefüttert

Das Pulver einmal täglich unter das Futter mischen. Bei Hund und Katze lässt es sich am besten in Nassfutter einrühren, beim Pferd unter eine angefeuchtete Kraftfutterportion oder ein Mash. Dank seines milden Geschmacks fällt es im Futter kaum auf. Trockenes Futter vorher leicht anfeuchten, dann haftet das feine Pulver und staubt nicht.

In der ersten Woche mit der halben Menge beginnen.

Tagesmenge
Pferde
Pferdpro Tag
Pony, Kleinpferdbis ca. 400 kg5–10 g
Großpferdab ca. 400 kg10–15 g
Hunde 0,2–0,5 g je 5 kg Körpergewicht
Hundpro Tag
5 kg0,2–0,5 g
10 kg0,4–1 g
20 kg0,8–2 g
30 kg1,2–3 g
40 kg1,6–4 g
Katzen 0,2–0,5 g je 5 kg Körpergewicht
Katzepro Tag
Erwachsene Katzeca. 3–6 kg0,1–0,5 getwa eine Messerspitze

Dauer: als Kur über 8–12 Wochen, danach 4 Wochen Pause. Messhilfe: 1 gestrichener Teelöffel ≈ 2 g. Für Katzen und kleine Hunde lohnt eine Feinwaage.

Ergiebigkeit
Hund, 20 kg 100 g ≈ 7–18 Wochen
Katze, 4 kg 100 g ≈ 7–16 Monate
Pony, 5–10 g 100 g ≈ 10–20 Tage
Großpferd, 10–15 g 100 g ≈ 7–10 Tage

Einem mittelgroßen Hund reicht ein Beutel etwa für eine Kur, einer Katze für mehrere. Beim Pferd sind für eine Kur mehrere Beutel nötig.

Bitte vorher Rücksprache halten mit Tierarzt oder Tierheilpraktiker bei tragenden Stuten, säugenden Hündinnen und Katzen, Fohlen, Welpen und Kitten sowie bei Tieren, die regelmäßig Medikamente bekommen.

Zusammensetzung
Rohstoff

Einzelfuttermittel. 100 % Agaricus (Agaricus subrufescens, im Handel Agaricus blazei Murrill), getrockneter Fruchtkörper, fein gemahlen. Keine weiteren Zutaten.

Herkunft China
Form getrocknet, fein gemahlen
Qualität

Pilz statt Getreide

Viele Vitalpilzpulver für Tiere bestehen aus Myzel, dem feinen Pilzgeflecht, das auf Getreide gezogen und samt Nährboden vermahlen wird. Auf der Packung steht dann der Pilzname, im Beutel steckt zu einem guten Teil Getreide.

Unser Agaricus ist reiner Fruchtkörper, also der Pilz, den man ernten kann. Ohne Myzel, ohne Nährboden, ohne Trägerstoffe. Für Pferdehalter, die auf eine getreidearme Ration achten, ist das ein Unterschied, der in der Zutatenliste sichtbar wird.

Agaricus-Myzel
Analytische Bestandteile
Rohprotein ca. 31,2 %
Rohfett ca. 2,2 %
Rohfaser ca. 4,6 %
Rohasche ca. 7–8 %

Lagerung: Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern, nach dem Öffnen gut verschließen. Das feine Pulver zieht Feuchtigkeit an, deshalb nur mit einem trockenen Löffel entnehmen.

Rechtlicher Hinweis: Unsere Produkte sind Futtermittel, keine Arzneimittel. Wir beschreiben, welche Rolle sie in der Tierernährung spielen. Bei gesundheitlichen Beschwerden gehört das Tier zuerst in tierärztliche Hände. Unsere Produkte sind für Tiere bestimmt, die nicht der Lebensmittelgewinnung dienen. Bei Pferden heißt das: nur für Equiden, die im Equidenpass als nicht zur Schlachtung bestimmt eingetragen sind.