Historischer & kulturgeschichtlicher Kontext
Ashwagandha blickt auf eine lange Kulturgeschichte im südasiatischen Raum zurück. Der Name stammt aus dem Sanskrit und bezieht sich auf den charakteristischen Duft der frischen Wurzel.
Die hier genannten Hinweise dienen ausschließlich der botanischen und kulturhistorischen Einordnung und stellen keine Aussagen zu ernährungsphysiologischen Eigenschaften oder Wirkungen dar.
Herkunft & Qualität
Ashwagandha (Withania somnifera) ist ein buschig wachsendes Gewächs, das eine kräftige, fleischige Wurzel ausbildet. Nach der Ernte wird diese sorgfältig gereinigt, getrocknet und in Stücke geschnitten.
Die Wurzel zeigt naturtypische Farbnuancen von sandbeige bis hellbraun und verströmt einen charakteristisch würzig-erdigen Duft.
Naturgegebene Pflanzenbestandteile
Ashwagandha enthält von Natur aus verschiedene pflanzliche Stoffgruppen, darunter:
- Withanolide (pflanzeneigene Lactonverbindungen)
- Alkaloide
- sekundäre Pflanzenstoffe
- Bitter- und Wurzelbegleitstoffe
Diese Bestandteile sind Teil der natürlichen Pflanzenmatrix und prägen Aroma, Farbe und Struktur der Wurzel.
Geschmack & sinnliche Seite
Warm, erdig und leicht bitter mit würzigem Unterton.
In Aufgüssen entwickelt die geschnittene Wurzel ein klares, wurzeltypisches Aroma. Die Struktur eignet sich besonders für längere Ziehzeiten oder sanfte Abkochungen.
Ein Küchenrohstoff für alle, die charakterstarke Wurzeln bewusst und zurückhaltend einsetzen möchten.