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Porträt
Eine Blüte, viele Namen
Wer Borretsch (Borago officinalis) einmal blühen gesehen hat, vergisst die Blüte nicht: Aus rau behaarten Blättern öffnen sich sternförmige, leuchtend blaue Blüten. Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wird in Mitteleuropa seit dem Mittelalter angebaut.
Viele ihrer Namen gelten dem, was man sieht und schmeckt. Im Deutschen heißt sie Gurkenkraut, weil ihre jungen Blätter nach Gurke duften und schmecken; im Volksmund auch Blauhimmelstern. Englischsprachige sprechen von „starflower“. Blüte und Blatt haben der Pflanze ihre Namen gegeben – das Öl dagegen stammt aus etwas anderem: den kleinen Samen, die nach der Blüte reifen.
Aus ihnen, und nur aus ihnen, wird unser Borretschöl gewonnen. Blätter und Blüten werden nicht verwendet.
SteckbriefUnser Borretschöl
- Botanischer Ursprung
- Borago officinalis
- Familie
- Raublattgewächse (Boraginaceae)
- Ausgangsstoff
- Samen
- Herstellung
- kaltgepresst · nativ
- Geschmack
- mild · fein nussig · leicht krautig
- Verwendung
- kalte Küche
Borretsch – das Öl stammt aus den Samen
WissenDas Fettsäuremuster
Wie jedes Pflanzenöl besteht Borretschöl aus einem Gemisch verschiedener Fettsäuren. Den größten Anteil haben Linolsäure und Gamma-Linolensäure, dazu kommen Ölsäure sowie gesättigte Fettsäuren wie Palmitin- und Stearinsäure. Gamma-Linolensäure findet sich in einigen Pflanzenölen; im Borretschsamenöl macht sie einen vergleichsweise hohen Anteil aus.
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren reagieren empfindlich auf Hitze, Licht und Sauerstoff. Das ist der Grund, warum Borretschöl kalt verwendet wird und in dunklem Glas abgefüllt ist.
Blüte und Blatt gaben der Pflanze ihre Namen – das Öl stammt aus dem Samen.
VorgeschmackAuf Salaten, in Dressings und Dips.
Mehr dazu unter Verwendung →SensorikWie schmeckt Borretschöl?
Mild und fein nussig, mit einer dezenten krautigen Note. Es gehört nicht zu den kräftig dominierenden Pflanzenölen, sondern begleitet andere Zutaten, ohne ihren Eigengeschmack zu überdecken.
Häufig gefragt
Nein. Unser Öl wird ausschließlich aus den Samen gewonnen. Blätter und Blüten der Pflanze kommen darin nicht vor.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf der Flasche. Mehrfach ungesättigte Pflanzenöle reagieren empfindlicher auf Licht, Wärme und Sauerstoff als andere. Nach dem Öffnen sollte Borretschöl deshalb gut verschlossen sowie kühl und dunkel aufbewahrt und zügig verbraucht werden.
- Unsere angebotenen Produkte werden nur für nicht der Lebensmittelgewinnung dienende Tiere hergestellt und verkauft. Weitere Informationen
- Laut Deutschem Futtermittelgesetz sind Kräuter keine Arzneimittel, sondern Futtermittel. Deshalb ist es uns nicht erlaubt, krankheitsbezogene Angaben zu den angebotenen Produkten zu machen. Mehr dazu findet ihr hier: Warum wir nur noch bedingt Kräuterbeschreibungen einstellen dürfen
- Dosierungs- und Anwendungsempfehlung
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Küchenpraxis
Borretschöl in der Küche
Seinen milden, fein nussigen Geschmack spielt Borretschöl in der kalten Küche aus: auf Salaten und in Dressings, in Dips und Aufstrichen, über kalten Gemüse-, Kartoffel- und Getreidesalaten oder als Abschluss auf fertig gegarten Gerichten.
Borretschöl ist nativ und kaltgepresst und enthält einen hohen Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren. Es wird deshalb nicht erhitzt: Zum Braten, Frittieren und starken Erhitzen ist es nicht geeignet. Für warme Speisen gibt man es erst nach dem Garen darüber.
Passt besonders zu Salate & Dressings · Dips & Aufstriche · kalte Vorspeisen · Kartoffel- und Getreidesalate · Gemüse · Bowls · zum Verfeinern fertig gegarter Speisen - Zusammensetzung
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Rohstoff
100 % Borretschöl aus den Samen von Borago officinalis. Keine weiteren Zutaten.
Ausgangsstoff SamenVerarbeitung kaltgepresst · nativQualitätKaltgepresst, nativ, dunkel abgefüllt
Bei der Kaltpressung wird das Öl mechanisch aus den Samen gewonnen und nicht raffiniert. So bleiben Farbe, Geschmack und Fettsäuremuster des Samens weitgehend erhalten.
Wir füllen in dunkles Glas statt Kunststoff ab, mit Gießring für kontrolliertes Dosieren. Das dunkle Glas schützt das lichtempfindliche Öl.
FettsäurenHauptfettsäuren
typische Anteile
Bei einem Naturprodukt sind chargenabhängige Schwankungen möglich.Linolsäure ca. 35–45 % Gamma-Linolensäure ca. 20–25 % Ölsäure ca. 15–20 % Palmitinsäure ca. 8–12 % Stearinsäure ca. 3–5 % Lagerung: Kühl und lichtgeschützt lagern. Nach Gebrauch gut verschließen. Nach dem Öffnen zügig verbrauchen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf der Flasche.
Rechtlicher Hinweis: Unsere Produkte sind Lebensmittel und keine Arzneimittel. Unsere Produkte dienen der Ernährung. Dosierungsangaben sind Richtwerte, jeder Organismus reagiert individuell. Bei Vorerkrankungen, bekannten Unverträglichkeiten, Schwangerschaft oder Stillzeit empfehlen wir vorab Rücksprache mit Arzt oder Ärztin. Angaben zur Anwendung ersetzen keine ärztliche Beratung.