Koriander ganz, aromaschonend verpackt für die Küche

Koriander – botanisch Coriandrum sativum – gehört zu den traditionsreichen Gewürzpflanzen vieler internationaler Küchen. Seine getrockneten Früchte besitzen ein warmes, mild-würziges Aroma mit leicht süßlichen und fein zitrusartigen Nuancen. Sie können ganz mitgegart, angeröstet oder unmittelbar vor der Verwendung frisch gemörsert beziehungsweise gemahlen werden. Unser Produkt besteht ausschließlich aus ganzen getrockneten Korianderfrüchten – ohne weitere Zutaten.

Verfügbarkeit: Auf Lager

Gebindegröße
2,50 €
25,00 € / 1 kg
inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
ODER Auf den Wunschzettel

Auf den Wunschzettel

Beschreibung
Porträt

Von der Wanze zum Gewürz

Der Name Koriander kommt vom griechischen koris, „Wanze“. Er bezieht sich höchstwahrscheinlich auf den wanzenartigen, aufdringlichen Geruch frischer Pflanzenteile wie der Blätter und der unreifen Früchte. Auch die deutschen Namen Wanzenkraut, Wanzendill und Stinkdill erzählen davon.

Dann reift die Frucht. Aus der kleinen, grünen Kugel wird eine trockene, hellbraune Frucht, und mit der Reife verliert sie den stechenden Geruch. Zurück bleibt ein warmes, mildes, leicht süßliches und beinahe zitroniges Aroma. Die Pflanze ist dieselbe, doch Blätter und getrocknete Früchte schmecken kaum noch nach derselben Art.

Koriander ist ein einjähriger Doldenblütler, der bis etwa 70 Zentimeter hoch wird. Er gehört zu den ältesten Kulturpflanzen und wird seit Jahrtausenden unter anderem in Ägypten, Indien und China angebaut. Heute stammt ein großer Teil der Früchte für Europa aus Bulgarien, dem größten Erzeuger von Korianderfrüchten in der EU, vor allem aus dem Südosten und Nordosten des Landes. Aus Bulgarien stammt auch unser Koriander.

Steckbrief

Unser Koriander

Botanischer Name
Coriandrum sativum L.
Deutscher Name
Koriander
Pflanzenfamilie
Doldenblütler (Apiaceae)
Verwendeter Teil
Früchte
Form
ganz, getrocknet
Ursprüngliche Verbreitung
Mittelmeerraum bis Südwestasien
Herkunft
Bulgarien
Geschmack
warm · mild-würzig · leicht süßlich · fein zitrusartig
Ganzer Koriander Ganze Korianderfrüchte – nahezu kugelrund
Wissen

Eine Pflanze, zwei Geschmackswelten

Die frischen grünen Blätter schmecken kräftig, eigenständig und für manche Menschen sogar seifig, die reifen, getrockneten Früchte dagegen deutlich wärmer, runder und milder. Wer frisches Koriandergrün nicht mag, kann die Früchte trotzdem schätzen: Sensorisch sind es fast zwei verschiedene Welten.

Aus „Wanze“ wird Gewürz: Die Reife nimmt der Frucht den stechenden Geruch.
Koriander in Curry und Brot
Vorgeschmack

Für Currys, Brot, Gemüse und Gewürzmischungen.

Mehr dazu unter Verwendung →
Sensorik

Wie schmecken Korianderfrüchte?

Ganze Korianderfrüchte haben ein vergleichsweise rundes, warmes Gewürzaroma: mild-würzig, leicht süß, mit zitrusartigen Nuancen und einer warmen, leicht nussigen Gesamtnote.

Häufig gefragt

Botanisch handelt es sich um die getrockneten Früchte von Coriandrum sativum. „Koriandersamen“ ist eine weit verbreitete Küchen- und Handelsbezeichnung; wir verwenden deshalb den genaueren Begriff Korianderfrüchte.

Nein. Blätter und reife, getrocknete Früchte haben deutlich unterschiedliche Aromaprofile. Die Früchte schmecken warm, mild-würzig, leicht süßlich und fein zitrusartig. Manche Menschen empfinden das frische Koriandergrün als seifig; für die getrockneten Früchte sagt das wenig aus.

Dosierungs- und Anwendungsempfehlung
In der Küche zu Hause

Warm, mild und zitronig.

Küchenpraxis

Ganzer Koriander in der Küche

Korianderfrüchte sind ausgesprochen vielseitig: für Currys und Masalas, Gemüsegerichte, Linsen- und Hülsenfruchtgerichte, Suppen und Eintöpfe, Reisgerichte, Marinaden, Chutneys, Brot und Brötchen, herzhaftes Gebäck, eingelegtes Gemüse und eigene Gewürzmischungen. Auch Kohlgerichte und Kürbis lassen sich damit würzen; in Gewürzmischungen wie Currypulver und Lebkuchengewürz ist Koriander ein klassischer Bestandteil. Besonders harmonisch verbindet er sich mit Kreuzkümmel, Fenchel, Chili, Kurkuma, Kardamom, Zimt und Knoblauch.

Ganz verwenden: Die Früchte können direkt mitgekocht werden, zum Beispiel in Eintöpfen, Schmorgerichten oder eingelegtem Gemüse.

Kurz anrösten: Behutsames trockenes Rösten in der Pfanne bei mäßiger Hitze lässt das Aroma intensiver hervortreten. Die Früchte sollen duften, aber nicht verbrennen.

Frisch mörsern: Im Mörser leicht zerstoßen oder frisch gemahlen setzen die Früchte ihr Aroma unmittelbar frei, besonders schön für Currys und Gewürzmischungen.

Im Brot verbindet sich Koriander gut mit Fenchel, Kümmel und Anis. Ganze Früchte setzen dort einzelne kleine Gewürzakzente, gemörserter Koriander verteilt sich stärker im Teig.

Passt besonders zu Currys & Masalas · Gemüse · Linsen · Eintöpfe · Reis · Marinaden · Chutneys · Brot · Gewürzmischungen
Zusammensetzung
Rohstoff

100 % Korianderfrüchte (Coriandrum sativum), getrocknet. Keine weiteren Zutaten.

Herkunft Bulgarien
Form ganze, getrocknete Früchte
Qualität

Früchte, nicht Samen

Im Alltag spricht man von „Koriandersamen“. Botanisch sind es die getrockneten Früchte der Pflanze, nahezu kugelförmig und aus zwei eng verbundenen Teilfrüchten bestehend. Deshalb nennen wir sie Korianderfrüchte. Erst wenn die Frucht zerbricht, wird das Aroma besonders intensiv freigesetzt. Bei unserem Produkt gilt: Korianderfrüchte, ganz und getrocknet, ohne Extrakte, Trägerstoffe oder Aromen.

Koriander

Lagerung: Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Nach dem Öffnen wieder gut verschließen und vor Feuchtigkeit sowie Fremdgerüchen schützen. Für ein besonders intensives Aroma immer nur die gerade benötigte Menge unmittelbar vor der Verwendung mörsern oder mahlen. Abgefüllt im wiederverschließbaren, lichtgeschützten Aromaschutzbeutel.

Rechtlicher Hinweis: Unsere Produkte sind Lebensmittel und keine Arzneimittel. Unsere Produkte dienen der Ernährung. Dosierungsangaben sind Richtwerte, jeder Organismus reagiert individuell. Bei Vorerkrankungen, bekannten Unverträglichkeiten, Schwangerschaft oder Stillzeit empfehlen wir vorab Rücksprache mit Arzt oder Ärztin. Angaben zur Anwendung ersetzen keine ärztliche Beratung.