Hericium Fruchtkörperpulver für Pferde, Hunde & Katzen

Einzelfuttermittel

Hericium (Hericium erinaceus), auch Igelstachelbart oder Affenkopfpilz genannt, ist ein ungewöhnlicher Speise- und Vitalpilz mit dicht herabhängenden, stachelartigen Strukturen. Unser Pulver besteht ausschließlich aus dem ausgereiften Fruchtkörper – kein Myzel, kein Extrakt und keine Trägerstoffe. Der Rohstoff stammt aus China, wird nach der Ernte bei etwa 40–60 °C schonend getrocknet und fein vermahlen.

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Beschreibung
Porträt

Selten im Wald, zu Hause in der Kultur

Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie hat den Igelstachelbart zum Pilz des Jahres 2026 gewählt, und zwar als Sorgenkind. In unseren Wäldern ist er selten und im Bestand bedroht. Er braucht abgestorbenes Holz alter Buchen und Eichen, und solches Totholz ist in vielen Wäldern rar geworden.

Wer ihn findet, vergisst ihn nicht: Statt Hut und Lamellen trägt er einen weißen Knollen, dicht behängt mit weichen, herabhängenden Stacheln. Schon sein botanischer Name sagt es doppelt, Hericium erinaceus heißt sinngemäß „Igel, igelartig“. Im Englischen wurde daraus Lion's Mane, die Löwenmähne.

In Ostasien ist der Igelstachelbart seit Langem ein geschätzter Speisepilz und wird dort in großem Stil kultiviert. Aus solcher Kultur stammt auch unser Pulver, aus China. Die wilden Bestände bleiben, wo sie hingehören: im Wald.

Steckbrief

Unser Hericium

Botanischer Name
Hericium erinaceus (Bull.) Pers.
Weitere Namen
Igelstachelbart, Affenkopfpilz, Löwenmähne, Lion's Mane, Yamabushitake, Hou Tou Gu
Pilzfamilie
Stachelbartverwandte (Hericiaceae)
Verwendeter Teil
Fruchtkörper
Form
getrocknet, fein gemahlen
Herkunft
China, aus kontrolliertem Anbau
Geruch und Geschmack
mild, leicht nussig
Geeignet für
Pferde, Hunde, Katzen
Igelstachelbart (Hericium) mit weißen, herabhängenden Stacheln Stacheln statt Lamellen – Pilz des Jahres 2026
Im Futter

Wofür füttert man Hericium?

Hericium wird traditionell zur Unterstützung der natürlichen Verdauung gefüttert. In der chinesischen Kräuterkunde gilt er seit Langem als Pilz für Magen und Verdauung, und auch in der Vitalpilzfütterung hat er dort seinen Platz. Wie alle Vitalpilze bringt er die Beta-Glucane seiner Zellwand mit.

Dazu kommt, dass Hericium ein echter Speisepilz ist. Er schmeckt mild und besteht zu knapp einem Fünftel aus Eiweiß. Im Napf fällt er deshalb kaum auf, und auch wählerische Tiere nehmen ihn meist ohne Umweg an.

Die wilden Bestände bleiben, wo sie hingehören: im Wald.

Häufig gefragt

Ja. Lion's Mane ist der englische Name für Hericium erinaceus. Im Deutschen heißt derselbe Pilz Igelstachelbart oder Affenkopfpilz, in Japan Yamabushitake.

Ja. Hericium ist ein Speisepilz und als getrocknetes, fein gemahlenes Pulver in den Mengen aus der Fütterungsempfehlung gut geeignet. Wildpilze aus Wald und Wiese gehören dagegen nicht in den Napf.

Ja. Werden mehrere Vitalpilze gleichzeitig gefüttert, die Tagesmengen aufteilen, statt jeden Pilz in voller Menge zu geben. Dasselbe gilt, wenn eine Mischung bereits Hericium enthält.

Dosierungs- und Anwendungsempfehlung
Fütterungspraxis

Ein Speisepilz im Napf.

Fütterung

So wird Hericium gefüttert

Das Pulver einmal täglich unter das Futter mischen. Bei Hund und Katze lässt es sich am besten in Nassfutter einrühren, beim Pferd unter eine angefeuchtete Kraftfutterportion oder ein Mash. Trockenes Futter vorher leicht anfeuchten, dann haftet das feine Pulver und bleibt nicht im Napf zurück. Dank seines milden Geschmacks fällt Hericium im Futter kaum auf.

In der ersten Woche mit der halben Menge beginnen.

Tagesmenge
Pferde
Pferdpro Tag
Pony, Kleinpferdbis ca. 400 kg5–10 g
Großpferdab ca. 400 kg10–15 g
Hunde 0,2–0,5 g je 5 kg Körpergewicht
Hundpro Tag
5 kg0,2–0,5 g
10 kg0,4–1 g
20 kg0,8–2 g
30 kg1,2–3 g
40 kg1,6–4 g
Katzen 0,2–0,5 g je 5 kg Körpergewicht
Katzepro Tag
Erwachsene Katzeca. 3–6 kg0,1–0,6 getwa eine Messerspitze

Dauer: als Kur über 8–12 Wochen, danach 4 Wochen Pause. Messhilfe: 1 gestrichener Teelöffel ≈ 2 g. Für Katzen und kleine Hunde lohnt eine Feinwaage.

Ergiebigkeit
Hund, 20 kg 100 g ≈ 7–18 Wochen
Katze, 4 kg 100 g ≈ 8–20 Monate
Pony, 5–10 g 100 g ≈ 10–20 Tage
Großpferd, 10–15 g 100 g ≈ 7–10 Tage

Einem mittelgroßen Hund reicht ein Beutel etwa für eine Kur, einer Katze für mehrere. Für eine achtwöchige Kur braucht ein Pony rund 0,3–0,6 kg, ein Großpferd rund 0,6–0,9 kg.

Bitte vorher Rücksprache halten mit Tierarzt oder Tierheilpraktiker bei tragenden Stuten, säugenden Hündinnen und Katzen, Fohlen, Welpen und Kitten sowie bei Tieren, die regelmäßig Medikamente bekommen.

Zusammensetzung
Rohstoff

Einzelfuttermittel. 100 % Hericium (Hericium erinaceus), getrockneter Fruchtkörper, fein gemahlen. Keine weiteren Zutaten.

Herkunft China, kontrollierter Anbau
Form getrocknet, fein gemahlen
Qualität

Ein Schwamm, der schnell trocknen muss

Frischer Igelstachelbart ist weich und voller Wasser, fast wie ein Schwamm. Bleibt er nach der Ernte liegen, wird er schnell gelb und verdirbt. Deshalb wird er zügig und schonend bei etwa 40–60 °C getrocknet und erst danach fein gemahlen.

Verwendet wird nur der Fruchtkörper, also der Pilz, den man ernten kann. Kein Myzel auf Getreide, kein Extrakt, keine Trägerstoffe.

Hericium
Analytische Bestandteile
Rohprotein ca. 17,9 %
Rohfett ca. 2,6 %
Rohfaser ca. 2,0 %
Rohasche ca. 6,9 %

Lagerung: Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern, nach dem Öffnen gut verschließen. Das feine Pulver zieht Feuchtigkeit an, deshalb nur mit einem trockenen Löffel entnehmen.

Rechtlicher Hinweis: Unsere Produkte sind Futtermittel, keine Arzneimittel. Wir beschreiben, welche Rolle sie in der Tierernährung spielen. Bei gesundheitlichen Beschwerden gehört das Tier zuerst in tierärztliche Hände. Unsere Produkte sind für Tiere bestimmt, die nicht der Lebensmittelgewinnung dienen. Bei Pferden heißt das: nur für Equiden, die im Equidenpass als nicht zur Schlachtung bestimmt eingetragen sind.