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- Beschreibung
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Porträt
Eine Frucht mit Gesicht
Wer eine Kokosnuss in die Hand nimmt, sieht es sofort: drei dunkle Vertiefungen, die an ein Gesicht erinnern. Portugiesische Seefahrer sahen das auch. Im Bericht über Vasco da Gamas Fahrt von 1498/99 taucht die Frucht erstmals als „coquos“ auf, nach coco, dem portugiesischen Wort für Fratze und Schreckgestalt. Zuvor hatte man sie als „indische Nuss“ gekannt; Marco Polo nannte sie „Pharaonennuss“. Aus coco wurde im 17. Jahrhundert über das Französische unser Wort Kokos.
Die Kokospalme (Cocos nucifera, „nusstragend“) gehört zu den Palmengewächsen. Ihre Frucht ist botanisch keine Nuss, sondern eine Steinfrucht: Um den harten Steinkern liegt an der Palme eine dicke Faserhülle, im Inneren sitzen Kokoswasser und das weiße Fruchtfleisch.
Aus diesem Fruchtfleisch stammt unser Öl. Auf den Philippinen werden die Nüsse geöffnet, das Fruchtfleisch wird geschält, zerkleinert und schonend getrocknet und anschließend bei höchstens 38 °C kaltgepresst. Das Öl wird nicht raffiniert, nicht gehärtet, nicht gebleicht und nicht desodoriert.
SteckbriefUnser Kokosöl
- Botanischer Ursprung
- Cocos nucifera
- Familie
- Palmengewächse (Arecaceae)
- Ausgangsstoff
- Kokosnussfruchtfleisch
- Herstellung
- kaltgepresst bei höchstens 38 °C
- Qualität
- nativ · nicht raffiniert · nicht gehärtet
- Herkunft der Ware
- Philippinen
- Geschmack
- mild · kokosnussig · leicht süßlich
- Konsistenz
- unter ca. 24 °C fest, darüber flüssig
Das weiße Fruchtfleisch – der Ausgangsstoff des Öls
WissenFest oder flüssig? Beides ist Kokosöl
Kokosöl verhält sich anders als die meisten Pflanzenöle. Unter etwa 24 °C ist es weißlich und fest bis cremig; darüber schmilzt es und wird klar bis leicht gelblich und flüssig. Wird es wieder kühler, erstarrt es erneut. Das ist kein Hinweis auf Härtung, sondern eine Eigenschaft seines Fettsäuremusters.
Kokosöl besteht fast vollständig aus gesättigten Fettsäuren, vor allem Laurinsäure, dazu kommen Myristin-, Palmitin-, Capryl- und Caprinsäure sowie kleinere Mengen Ölsäure und Linolsäure. Dieses Muster macht das Öl bei Raumtemperatur fest und vergleichsweise unempfindlich gegenüber Sauerstoff.
„Coco“ heißt auf Portugiesisch Fratze – die drei Vertiefungen der Nuss sahen aus wie ein Gesicht.
VorgeschmackIn Currys, im Wok und beim Backen.
Mehr dazu unter Verwendung →SensorikWie schmeckt Kokosöl?
Fein, mild und leicht süßlich, mit dem Aroma frischer Kokosnuss. Anders als desodoriertes Kokosfett bringt natives Kokosöl seinen eigenen Duft und Geschmack mit: Bei der Desodorierung würden flüchtige Aromastoffe weitgehend entfernt.
Häufig gefragt
Unterhalb von etwa 24 °C ist Kokosöl fest bis cremig, darüber schmilzt es und wird klar. Das liegt an seinem natürlichen Fettsäuremuster. Beide Zustände sind normal, die Qualität wird dadurch nicht beeinträchtigt.
Beide Begriffe werden im Handel für dasselbe Produkt verwendet. Der eigentliche Unterschied liegt in der Verarbeitung: Natives Kokosöl wie unseres wird nicht raffiniert und schmeckt und riecht nach Kokos; desodoriertes Kokosfett ist dagegen geschmacksneutral.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf der Verpackung. Kokosöl besteht fast vollständig aus gesättigten Fettsäuren und ist deshalb vergleichsweise oxidationsstabil. Trotzdem sollte es sauber und trocken entnommen, gut verschlossen und kühl sowie lichtgeschützt gelagert werden. Bei auffälligem Geruch oder Geschmack sollte es nicht mehr verwendet werden.
- Unsere angebotenen Produkte werden nur für nicht der Lebensmittelgewinnung dienende Tiere hergestellt und verkauft. Weitere Informationen
- Laut Deutschem Futtermittelgesetz sind Kräuter keine Arzneimittel, sondern Futtermittel. Deshalb ist es uns nicht erlaubt, krankheitsbezogene Angaben zu den angebotenen Produkten zu machen. Mehr dazu findet ihr hier: Warum wir nur noch bedingt Kräuterbeschreibungen einstellen dürfen
- Dosierungs- und Anwendungsempfehlung
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Küchenpraxis
Kokosöl in der Küche
Sein feines Kokosaroma macht natives Kokosöl zu einem vielseitigen Küchenfett: für Currys und Wokgerichte, für Gemüse, asiatische Suppen und Eintöpfe, zum Dünsten, für Brot, Kuchen und Plätzchen, Granola und Müsliriegel, Desserts und Süßspeisen. Beim Backen lässt es sich anstelle von Butter einsetzen, und im festen Zustand kann es auch als Brotaufstrich dienen.
Weil Kokosöl fast ausschließlich aus gesättigten Fettsäuren besteht, ist es vergleichsweise hitzestabil und eignet sich zum Kochen, Dünsten, Braten und Backen. Wie bei jedem Öl gilt: Beginnt es sichtbar zu rauchen oder unangenehm zu riechen, ist es zu heiß. Für dauerhaft sehr hohe Temperaturen und häufiges Frittieren sind raffinierte Brat- und Frittierfette besser geeignet.
Da Kokosöl unter 24 °C fest ist, lässt es sich in vielen Rezepten wie ein festes Pflanzenfett verwenden. Sein Kokosaroma sollte dabei zum Rezept passen.
Passt besonders zu Currys · Gemüse · Wokgerichte · Suppen · Backwaren · Desserts · Granola · Aufstriche - Zusammensetzung
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Rohstoff
100 % Kokosöl aus dem Fruchtfleisch von Cocos nucifera. Keine weiteren Zutaten.
Herkunft der Ware PhilippinenVerarbeitung kaltgepresst bei höchstens 38 °CQualitätKaltgepresst und naturbelassen
Nach dem Öffnen der Nüsse wird das Fruchtfleisch geschält, zerkleinert und schonend getrocknet. Anschließend wird es bei höchstens 38 °C gepresst. Das Öl wird weder raffiniert noch gebleicht, desodoriert oder gehärtet. Deshalb behält es seinen natürlichen Kokosduft und Geschmack.
Kokosöl braucht keine Härtung, um bei Raumtemperatur fest zu sein; seine Konsistenz ergibt sich aus seinem natürlichen Fettsäuremuster. Mehrfaches Schmelzen und Erstarren ist ein normaler physikalischer Vorgang.
NährwerteDurchschnittliche Nährwerte
je 100 gBrennwert 3693 kJ / 898 kcal Fett 99,6 g davon gesättigte Fettsäuren 93,9 g Kohlenhydrate < 0,5 g davon Zucker < 0,5 g Eiweiß < 0,5 g Salz < 0,01 g Lagerung: Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Unter 24 °C wird Kokosöl fest; das ist normal und beeinträchtigt die Qualität nicht. Das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf der Verpackung.
Rechtlicher Hinweis: Unsere Produkte sind Lebensmittel und keine Arzneimittel. Unsere Produkte dienen der Ernährung. Dosierungsangaben sind Richtwerte, jeder Organismus reagiert individuell. Bei Vorerkrankungen, bekannten Unverträglichkeiten, Schwangerschaft oder Stillzeit empfehlen wir vorab Rücksprache mit Arzt oder Ärztin. Angaben zur Anwendung ersetzen keine ärztliche Beratung.