Petersilienblätter gerebelt, aromaschonend verpackt für die Küche

Petersilie – botanisch Petroselinum crispum – gehört zu den vielseitigsten klassischen Küchenkräutern. Ihre Blätter besitzen ein frisch-würziges, grünes und leicht herb-bitteres Aroma und passen zu Kartoffeln, Gemüse, Suppen, Saucen, Kräuterbutter, Dips und zahlreichen herzhaften Gerichten. Gerebelt bleibt die Blattstruktur sichtbar und lässt sich unkompliziert dosieren. Unser Produkt besteht ausschließlich aus getrockneten und gerebelten Petersilienblättern – ohne weitere Zutaten.

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Beschreibung
Porträt

Ein Kraut, das auf Felsen wuchs

Der Name Petersilie führt nicht in die Küche, sondern ins Gebirge. Er geht über das lateinische petroselinum auf das griechische petrosélinon zurück, zusammengesetzt aus petra, „Fels“, und sélinon, „Eppich“: wörtlich „Felsen-Eppich“, nach dem Standort der wilden Pflanze auf felsigem Untergrund im Mittelmeergebiet. Dasselbe griechische Wort sélinon steckt auch im Sellerie.

Als natürliches Verbreitungsgebiet gelten Teile Nordwestafrikas und die Balkanhalbinsel. Mit den Römern kam die Petersilie nach Mitteleuropa und wurde dort zu einem der bekanntesten Küchenkräuter. Unsere Petersilie stammt aus Polen.

Petersilie ist zweijährig: Im ersten Jahr bildet sie die Blätter, erst im zweiten Jahr blüht sie und setzt Samen an. Man unterscheidet die glatte und die krause Blattpetersilie, die als Gewürzkraut und Garnitur dienen, und die Wurzelpetersilie, die wegen ihrer verdickten Wurzel angebaut wird. In der Küche ist die Petersilie unverzichtbarer Bestandteil des Suppengemüses.

Steckbrief

Unsere Petersilie

Botanischer Name
Petroselinum crispum (Mill.) Fuss
Deutscher Name
Petersilie, Blattpetersilie
Pflanzenfamilie
Doldenblütler (Apiaceae)
Verwendeter Teil
Blätter
Form
getrocknet, gerebelt
Herkunft
Polen
Natürliches Verbreitungsgebiet
Nordwestafrika und Balkanhalbinsel
Geschmack
frisch-würzig · grün · krautig · leicht herb bis bitter
Petersilie Blattpetersilie – glatt oder kraus
Wissen

Blatt, Wurzel, glatt, kraus

Unter dem Namen Petersilie begegnen uns unterschiedliche Kulturformen. Bei unserem Produkt geht es ausschließlich um Blätter, nicht um Wurzel und nicht um eine Mischung aus Pflanzenteilen. Petersilie gehört wie Fenchel, Anis, Koriander, Kümmel, Kreuzkümmel und Dill zu den Doldenblütlern. Geschmacklich könnten diese Pflanzen kaum unterschiedlicher sein, botanisch folgen sie einem ähnlichen Grundbauplan.

Petersilie heißt wörtlich: Felsen-Eppich.
Sauce mit Petersilie
Vorgeschmack

Für Kartoffeln, Suppen, Gemüse, Saucen und Dips.

Mehr dazu unter Verwendung →
Sensorik

Wie schmecken getrocknete Petersilienblätter?

Charakteristisch grün und krautig, mit milder Würze, leichter Herbheit und einer fein bitteren Nuance. Getrocknete Petersilie schmeckt nicht identisch mit frisch geschnittenen Blättern: Die frische Pflanze wirkt grüner und saftiger, durch die Trocknung entsteht ein wärmeres und zurückhaltenderes Kräuterprofil. Gerade dadurch lässt sich getrocknete Petersilie sehr vielseitig kombinieren.

Häufig gefragt

Nein. Unser Produkt besteht ausschließlich aus den getrockneten Blättern von Petroselinum crispum. Wurzelpetersilie ist eine eigene Kulturform, die wegen ihrer verdickten Wurzel angebaut wird.

Gerebelt heißt, dass die getrockneten Blätter zerkleinert und gröbere Pflanzenteile abgetrennt werden. Anders als beim Mahlen entsteht kein Pulver, die Blattstruktur bleibt sichtbar.

Nicht identisch. Frische Petersilie schmeckt grüner und saftiger, getrocknete wärmer und zurückhaltender. Wer das frische Grün schätzt, verwendet getrocknete Petersilie am besten als würzende Ergänzung und streut sie gegen Ende der Zubereitung über das Gericht.

Dosierungs- und Anwendungsempfehlung
In der Küche zu Hause

Grün, frisch und vielseitig.

Küchenpraxis

Petersilie für die tägliche Küche

Gerebelte Petersilienblätter eignen sich für Kartoffelgerichte und Kartoffelpüree, Suppen, Brühen und Eintöpfe, Gemüse- und Pilzgerichte, Saucen, Kräuterbutter, Kräuterquark, Dips und Dressings, Salate, Reis-, Fisch- und Fleischgerichte, pflanzliche Gerichte sowie eigene Kräutermischungen. Besonders schön harmoniert Petersilie mit Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Schnittlauch, Dill, Majoran, Gemüse und Pilzen.

Wann sollte Petersilie ins Gericht? Petersilie hat ein feines Kräuteraroma, das durch Erhitzen stark an Intensität verliert. Die gerebelten Blätter werden deshalb meist erst gegen Ende der Zubereitung zugegeben oder über das fertige Gericht gestreut.

Gerebelt, sichtbar und unkompliziert: Die gerebelten Blätter behalten ihre erkennbare Pflanzenstruktur. Sie lassen sich über Speisen streuen, in Suppen einrühren, unter Gemüse mischen, in Kräuterbutter und Dips geben und mit anderen getrockneten Kräutern kombinieren. Durch Kontakt mit Flüssigkeit nehmen die getrockneten Blattstücke wieder etwas Feuchtigkeit auf und werden weicher.

Passt besonders zu Kartoffeln · Suppen & Eintöpfe · Gemüse · Saucen · Kräuterbutter & Quark · Dips · Salate · Fisch · Kräutermischungen
Zusammensetzung
Rohstoff

100 % Petersilienblätter (Petroselinum crispum), getrocknet und gerebelt. Keine weiteren Zutaten.

Herkunft Polen
Form getrocknet, gerebelt
Qualität

Was bedeutet „gerebelt“?

Beim Rebeln werden die getrockneten Blätter zerkleinert und gröbere Pflanzenteile möglichst weitgehend abgetrennt. Das Ergebnis ist kein Pulver, die typische Blattstruktur bleibt erkennbar. Bei unserem Produkt gilt: Petersilienblätter, getrocknet und gerebelt, ohne Extrakte, Trägerstoffe oder Aromen.

Petersilie

Lagerung: Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Nach dem Öffnen wieder gut verschließen und vor Feuchtigkeit sowie Fremdgerüchen schützen. Abgefüllt im wiederverschließbaren, lichtgeschützten Aromaschutzbeutel.

Rechtlicher Hinweis: Unsere Produkte sind Lebensmittel und keine Arzneimittel. Unsere Produkte dienen der Ernährung. Dosierungsangaben sind Richtwerte, jeder Organismus reagiert individuell. Bei Vorerkrankungen, bekannten Unverträglichkeiten, Schwangerschaft oder Stillzeit empfehlen wir vorab Rücksprache mit Arzt oder Ärztin. Angaben zur Anwendung ersetzen keine ärztliche Beratung.