Reishi Fruchtkörperpulver für Pferde, Hunde & Katzen

Einzelfuttermittel

Reishi (Ganoderma lucidum), auch Lingzhi oder Glänzender Lackporling genannt, ist ein an Holz wachsender Pilz mit charakteristisch bitterem Geschmack und festem, holzigem Fruchtkörper. Unser Pulver besteht ausschließlich aus ausgereiften Fruchtkörpern – kein Myzel, kein Extrakt und keine Trägerstoffe. Der Rohstoff stammt aus China, wird nach der Ernte schonend getrocknet und mikrofein vermahlen.

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Beschreibung
Porträt

Ein Glückssymbol aus Lack

Kaum ein Pilz ist so oft gemalt, gestickt und geschnitzt worden wie der Reishi. In China heißt er Lingzhi und ist seit vielen Jahrhunderten ein Glückssymbol. Man findet ihn auf Porzellan und Seidenstickereien, und der geschwungene Kopf des Ruyi-Zepters, eines traditionellen Glücksbringers, ist ihm nachempfunden.

Der deutsche Name hält sich an das, was man sieht: Glänzender Lackporling. Der rotbraune Hut wirkt, als hätte ihn jemand frisch lackiert. Reishi ist der japanische Name, unter dem der Pilz bei uns bekannt geworden ist.

Gegessen wurde er trotzdem nie. Der Fruchtkörper ist hart wie Holz und schmeckt bitter. In China wurde er deshalb in Scheiben gekocht, ins Futter kommt er fein gemahlen. Unser Reishi stammt aus kontrolliertem Anbau in China.

Steckbrief

Unser Reishi

Botanischer Name
Ganoderma lucidum (im Handel)
Weitere Namen
Glänzender Lackporling, Lingzhi, Ling Zhi, Mannentake
Pilzfamilie
Lackporlingsverwandte (Ganodermataceae)
Verwendeter Teil
Fruchtkörper
Form
getrocknet, fein gemahlen
Herkunft
China, aus kontrolliertem Anbau
Geruch und Geschmack
holzig, deutlich bitter
Geeignet für
Pferde, Hunde, Katzen
Glänzender Lackporling (Reishi) mit rotbraunem, lackglänzendem Hut Hart wie Holz, glänzend wie Lack – und bitter
Im Futter

Wofür füttert man Reishi?

Reishi wird traditionell zur Unterstützung der natürlichen Abwehrkräfte gefüttert. Wie bei allen Vitalpilzen tragen die Beta-Glucane seiner Zellwand dazu bei. Beim Reishi kommt eine zweite Stoffgruppe hinzu, für die er unter den Vitalpilzen bekannt ist: die Triterpene.

Genau sie machen ihn bitter. Das ist der Grund, warum Reishi in kleinen Mengen gefüttert und langsam eingeschlichen wird, und warum es sich lohnt, ihn in kräftig duftendes Futter zu mischen. Die meisten Tiere gewöhnen sich daran, manche brauchen etwas Geduld.

Gemalt, gestickt, geschnitzt – aber nie gegessen.

Häufig gefragt

Mit einer Messerspitze beginnen und über zwei Wochen steigern. Beim Hund helfen Leberwurst, Quark oder ein Löffel Nassfutter als Träger, bei der Katze ein stark riechendes Nassfutter. Beim Pferd das Pulver in ein Mash oder unter geriebene Möhren oder Apfelmus rühren. Bleibt ein Tier wählerisch, ist der milde Agaricus der leichtere Einstieg in die Pilzfütterung.

Ja. Reishi ist der japanische, Lingzhi der chinesische und Glänzender Lackporling der deutsche Name. Im Handel wird der Pilz meist als Ganoderma lucidum geführt.

Ja, Reishi wird sogar besonders oft mit anderen Vitalpilzen kombiniert. Dann die Tagesmengen aufteilen, statt jeden Pilz in voller Menge zu geben. Dasselbe gilt, wenn eine Mischung bereits Reishi enthält.

Dosierungs- und Anwendungsempfehlung
KI-generiert
Fütterungspraxis

Bitter im Geschmack, klein in der Menge.

Fütterung

So wird Reishi gefüttert

Das Pulver einmal täglich unter das Futter mischen. Bei Hund und Katze lässt es sich am besten in Nassfutter einrühren, beim Pferd unter eine angefeuchtete Kraftfutterportion oder ein Mash. Trockenes Futter vorher leicht anfeuchten, dann haftet das feine Pulver und bleibt nicht im Napf zurück. Weil Reishi bitter schmeckt, eignet sich kräftig duftendes Futter als Träger am besten.

In den ersten beiden Wochen mit einer kleinen Menge beginnen und langsam steigern.

Tagesmenge
Pferde
Pferdpro Tag
Pony, Kleinpferdbis ca. 400 kg5–10 g
Großpferdab ca. 400 kg10–15 g
Hunde 0,2–0,5 g je 5 kg Körpergewicht
Hundpro Tag
5 kg0,2–0,5 g
10 kg0,4–1 g
20 kg0,8–2 g
30 kg1,2–3 g
40 kg1,6–4 g
Katzen 0,2–0,5 g je 5 kg Körpergewicht
Katzepro Tag
Erwachsene Katzeca. 3–6 kg0,1–0,6 getwa eine Messerspitze

Dauer: als Kur über 8–12 Wochen, danach 4 Wochen Pause. Messhilfe: 1 gestrichener Teelöffel ≈ 2 g. Für Katzen und kleine Hunde lohnt eine Feinwaage.

Ergiebigkeit
Hund, 20 kg 100 g ≈ 7–18 Wochen
Katze, 4 kg 100 g ≈ 8–20 Monate
Pony, 5–10 g 100 g ≈ 10–20 Tage
Großpferd, 10–15 g 100 g ≈ 7–10 Tage

Einem mittelgroßen Hund reicht ein Beutel etwa für eine Kur, einer Katze für mehrere. Für eine achtwöchige Kur braucht ein Pony rund 0,3–0,6 kg, ein Großpferd rund 0,6–0,9 kg.

Bitte vorher Rücksprache halten mit Tierarzt oder Tierheilpraktiker bei tragenden Stuten, säugenden Hündinnen und Katzen, Fohlen, Welpen und Kitten sowie bei Tieren, die regelmäßig Medikamente bekommen, besonders gerinnungshemmende, und vor geplanten Operationen.

Zusammensetzung
Rohstoff

Einzelfuttermittel. 100 % Reishi (Ganoderma lucidum), getrockneter Fruchtkörper, fein gemahlen. Keine weiteren Zutaten.

Herkunft China, kontrollierter Anbau
Form getrocknet, fein gemahlen
Qualität

Fruchtkörper, nicht Sporen

Beim Reishi begegnen einem im Handel drei sehr verschiedene Produkte: gemahlener Fruchtkörper, Extrakte und Sporenpulver. Für Sporenpulver wird der feine Staub gesammelt, den der Pilz unter seinem Hut abgibt, und die harte Sporenhülle anschließend aufgebrochen.

Unser Reishi ist der gemahlene Fruchtkörper, also der ganze Pilz, ohne Myzel, Extrakt oder Trägerstoffe. Mengenangaben für Sporenpulver oder Extrakte lassen sich deshalb nicht auf dieses Pulver übertragen.

Reishi
Analytische Bestandteile
Rohprotein ca. 9,7 %
Rohfett ca. 0,2 %
Rohfaser ca. 2,0 %
Rohasche ca. 2,1 %

Lagerung: Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern, nach dem Öffnen gut verschließen. Das feine Pulver zieht Feuchtigkeit an, deshalb nur mit einem trockenen Löffel entnehmen.

Rechtlicher Hinweis: Unsere Produkte sind Futtermittel, keine Arzneimittel. Wir beschreiben, welche Rolle sie in der Tierernährung spielen. Bei gesundheitlichen Beschwerden gehört das Tier zuerst in tierärztliche Hände. Unsere Produkte sind für Tiere bestimmt, die nicht der Lebensmittelgewinnung dienen. Bei Pferden heißt das: nur für Equiden, die im Equidenpass als nicht zur Schlachtung bestimmt eingetragen sind.