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Porträt
Pflanzliches Protein aus Reis
Reis gehört botanisch zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zählt weltweit zu den bedeutendsten Nahrungspflanzen. Während ein Reiskorn überwiegend Kohlenhydrate enthält, wird bei der Herstellung von Reisprotein der Proteinanteil des Ausgangsmaterials konzentriert. Das Ergebnis ist ein feines Pulver mit einem sehr hohen Eiweißanteil.
SteckbriefUnser Reisprotein
- Ausgangsmaterial
- Reis (Oryza sativa)
- Pflanzenfamilie
- Poaceae – Süßgräser
- Form
- fein vermahlen, konzentriert
- Protein
- 82,8 g / 100 g
Reispflanze
WissenProtein – ein wichtiger Nährstoff
Proteine – umgangssprachlich Eiweiße – gehören neben Kohlenhydraten und Fetten zu den Makronährstoffen unserer Ernährung. Sie bestehen aus miteinander verbundenen Aminosäuren; der menschliche Körper verwendet sie als strukturelle und funktionelle Bestandteile zahlreicher Gewebe und Stoffwechselprozesse. Einige Aminosäuren kann der Körper selbst bilden, andere müssen über die Nahrung aufgenommen werden – sie werden deshalb als essenziell bezeichnet.
Für Protein sind in der EU mehrere gesundheitsbezogene Aussagen zugelassen, etwa zur Erhaltung und Zunahme von Muskelmasse sowie zur Erhaltung normaler Knochen. Diese Aussagen gelten nicht speziell für Reisprotein, sondern für den Nährstoff Protein allgemein. Gerade deshalb möchten wir sauber unterscheiden: Reisprotein ist kein „Muskelmittel" und kein besonderes Wirkstoffpräparat, sondern schlicht eine konzentrierte pflanzliche Proteinquelle.
WissenFür wen ist Reisprotein interessant?
Reisprotein kann für alle interessant sein, die ihre Ernährung gezielt um eine konzentrierte pflanzliche Proteinquelle ergänzen möchten – etwa bei pflanzenbetonter oder veganer Ernährung, beim Sport oder einfach, um Protein unkompliziert in Frühstück oder Küche zu integrieren. Protein ist dabei keineswegs ausschließlich ein „Sportnährstoff", sondern ein normaler Bestandteil unserer Ernährung.
SensorikWie schmeckt Reisprotein?
Neutral bis mild, ohne dominanten Eigengeschmack. Dadurch lässt es sich sowohl in süße als auch in herzhafte Zubereitungen einarbeiten, ohne andere Aromen zu überdecken.
Häufig gefragt
Nein. Reismehl besteht überwiegend aus Kohlenhydraten, Reisprotein ist dagegen stark auf den Proteinanteil konzentriert. Beide Produkte sollten beim Kochen und Backen nicht 1:1 gegeneinander ausgetauscht werden.
Nach Angaben unseres Lieferanten ja. Das bedeutet allerdings nicht, dass jede essenzielle Aminosäure im selben Verhältnis vorhanden ist wie bei anderen Proteinquellen – eine abwechslungsreiche Ernährung mit verschiedenen pflanzlichen Proteinquellen bleibt deshalb sinnvoll.
Reisprotein ist bei uns ein Lebensmittel und keine dosierte Nahrungsergänzung. Eine gute Orientierung sind etwa 20 g auf 250 ml Flüssigkeit für einen Shake; für Küche und Backen kann die Menge frei an Rezept und persönliche Ernährung angepasst werden.
Reis selbst enthält kein Gluten, und unser Produkt enthält keine Milchbestandteile. Für eine entsprechende Kennzeichnung wäre jedoch eine eigene Analyse beziehungsweise Herstellungsprüfung erforderlich, die wir aktuell nicht vornehmen.
- Unsere angebotenen Produkte werden nur für nicht der Lebensmittelgewinnung dienende Tiere hergestellt und verkauft. Weitere Informationen
- Laut Deutschem Futtermittelgesetz sind Kräuter keine Arzneimittel, sondern Futtermittel. Deshalb ist es uns nicht erlaubt, krankheitsbezogene Angaben zu den angebotenen Produkten zu machen. Mehr dazu findet ihr hier: Warum wir nur noch bedingt Kräuterbeschreibungen einstellen dürfen
- Dosierungs- und Anwendungsempfehlung
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Küchenpraxis
Wie lässt sich Reisprotein verwenden?
Reisprotein muss keineswegs nur im klassischen Proteinshake landen. Sein milder Charakter macht es zu einer vielseitigen Zutat für die tägliche Küche.
Passt besonders zu Shakes & Smoothies · Müsli & Overnight Oats · Porridge · Joghurt & pflanzliche Alternativen · Bowls · Pancakes & Waffeln · Brot & Brötchen · Kuchen & Gebäck · herzhafte Teige · Suppen & SaucenShake-Basisidee 20 g auf 250 ml Pflanzendrink + ½ BananeLiefert daraus ≈ 16,6 g ProteinNach Geschmack lassen sich Beeren, Kakao, Zimt, Vanille, Nussmus oder Haferflocken ergänzen.
Backen
Reisprotein kann einen Teil des Mehls in Rezepten ersetzen, verhält sich dabei aber anders als Mehl. Wird zu viel Mehl ersetzt, können Backwaren trockener und kompakter werden – deshalb zunächst nur einen kleineren Teil der Mehlmenge ersetzen und Flüssigkeit sowie Fett des Rezeptes bei Bedarf anpassen.
Herzhafte Gerichte
Kleine Mengen lassen sich in Cremesuppen, Gemüsesuppen, Saucen, herzhafte Pfannkuchenteige, Gemüsebratlinge oder Dips einrühren – am besten langsam einrühren, damit sich keine Klümpchen bilden.
Menge
Reisprotein ist ein Lebensmittel und muss nicht zwingend nach einer starren Tagesdosis verwendet werden. Die verwendete Menge kann an Rezept, Konsistenz und persönliche Ernährung angepasst werden.
- Zusammensetzung
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Rohstoff
100 % Reisprotein. Keine weiteren Zutaten.
Proteingehalt 82,8 g / 100 gQualitätReisprotein ist kein Reismehl
Reismehl und Reisprotein können beide aus Reis gewonnen werden, sind ernährungsphysiologisch jedoch sehr unterschiedliche Produkte. Reismehl besteht überwiegend aus den gemahlenen Bestandteilen des Reiskorns und enthält vor allem Kohlenhydrate. Reisprotein wird dagegen so verarbeitet, dass der Proteinanteil stark konzentriert wird – unser Produkt enthält dadurch 82,8 g Protein je 100 g. Reisprotein sollte deshalb beim Kochen und Backen nicht einfach wie Reismehl behandelt oder 1:1 gegen Mehl ausgetauscht werden.
NährwerteDurchschnittliche Nährwerte
je 100 gBrennwert 1686 kJ / 403 kcal Fett 5,23 g davon gesättigte Fettsäuren 1,05 g Kohlenhydrate 9,81 g davon Zucker 0,00 g Ballaststoffe 4,90 g Eiweiß 82,80 g Salz 0,00 g Nach den europäischen Vorschriften darf ein Lebensmittel als „proteinreich" bzw. mit „hohem Proteingehalt" bezeichnet werden, wenn mindestens 20 % seines Brennwertes aus Protein stammen. Bei 82,8 g Protein (rund 331 kcal) und 403 kcal Gesamtenergie stammen rund 82 % der Energie aus Protein – deutlich oberhalb dieser Voraussetzung.
Aminosäuren
Reisprotein enthält verschiedene Aminosäuren und nach Angaben unseres Lieferanten auch alle essenziellen Aminosäuren – also jene, die der Körper nicht selbst bilden kann: Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Leucin, Isoleucin und Valin werden häufig als BCAA („Branched-Chain Amino Acids", verzweigtkettige Aminosäuren) zusammengefasst. Dass ein Protein alle essenziellen Aminosäuren enthält, bedeutet nicht automatisch, dass jede davon im selben Verhältnis vorhanden ist wie bei anderen Proteinquellen – pflanzliche Proteine besitzen jeweils ihr eigenes Aminosäuremuster. Gerade deshalb ist eine abwechslungsreiche Ernährung mit unterschiedlichen pflanzlichen Proteinquellen sinnvoll; Getreideproteine wie Reisprotein und Proteine aus Hülsenfrüchten etwa besitzen unterschiedliche Aminosäuremuster und können sich innerhalb einer abwechslungsreichen Ernährung gut ergänzen.
Lagerung: Trocken, sauber, bei Raumtemperatur und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt lagern. Nach dem Öffnen die Verpackung wieder sorgfältig verschließen. Da es sich um ein Lebensmittel aus natürlichen Rohstoffen handelt, können leichte chargenbedingte Unterschiede auftreten.
Rechtlicher Hinweis: Unsere Produkte sind Lebensmittel und keine Arzneimittel. Unsere Produkte dienen der Ernährung. Dosierungsangaben sind Richtwerte, jeder Organismus reagiert individuell. Bei Vorerkrankungen, bekannten Unverträglichkeiten, Schwangerschaft oder Stillzeit empfehlen wir vorab Rücksprache mit Arzt oder Ärztin. Angaben zur Anwendung ersetzen keine ärztliche Beratung. Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise bleiben die Grundlage einer guten Nährstoffversorgung. Die individuell benötigte Proteinmenge hängt unter anderem von Ernährung, Körpergewicht, Alter und körperlicher Aktivität ab.