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Porträt
Rosenblüten – Duft und Farbe aus der Natur
Rosen gehören zur Gattung Rosa innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Rose begegnet uns heute vor allem als Garten- und Zierpflanze. Verschiedene Rosenarten besitzen jedoch zugleich eine lange Tradition als Duft-, Gewürz- und Lebensmittelpflanzen.
Für unsere roten Rosenblütenblätter weist die Lieferantenspezifikation verschiedene mögliche botanische Herkünfte aus: Abhängig von der verwendeten Rohware können die Blüten unter anderem von Rosa gallica, Rosa × centifolia, Rosa × damascena, Rosa rugosa oder anderen Arten der Gattung Rosa stammen. Für die Produktbezeichnung verwenden wir deshalb bewusst die übergeordnete botanische Angabe Rosa spp.
SteckbriefUnsere Rosenblütenblätter
- Botanische Bezeichnung
- Rosa spp.
- Pflanzenfamilie
- Rosaceae – Rosengewächse
- Verwendeter Pflanzenteil
- Blütenblätter
- Form
- getrocknet
- Farbe
- rot-bordeaux bis bordeaux-braun
- Herkunft
- Pakistan, gemäß aktueller Lieferantenspezifikation
- Geschmack
- floral · feinherb · dezent süßlich wirkend
Blütenblätter
WissenRose ist nicht gleich Rose
Zur Gattung Rosa gehören zahlreiche Arten und eine kaum überschaubare Zahl an Kulturformen. Rosa gallica, die Essigrose beziehungsweise Französische Rose, gehört zu den traditionsreichen europäischen Rosen, aus denen zahlreiche historische Gartenrosen entstanden. Rosa × centifolia, die Zentifolie, wird aufgrund ihrer stark gefüllten Blüten auch „Hundertblättrige Rose" genannt – der botanische Name centifolia verweist genau darauf. Rosa × damascena, die Damaszener-Rose, ist besonders eng mit der traditionellen Gewinnung von Rosenwasser und Rosenöl verbunden. Rosa rugosa, die aus Ostasien stammende Kartoffelrose, zeichnet sich durch kräftige, duftende Blüten und später auffällige Hagebutten aus.
SensorikWie schmecken Rosenblüten?
Wer zuerst an einer Rose riecht, erwartet vielleicht einen ausgesprochen süßen Geschmack. Getrocknete Rosenblüten sind jedoch vielschichtiger: Neben ihrer floralen Aromatik besitzen sie feinherbe, leicht adstringierende Nuancen. Ein großer Teil dessen, was wir als „Rosengeschmack" wahrnehmen, entsteht dabei über den Geruchssinn – Duft und Geschmack sind nicht dasselbe. Deshalb können bereits kleine Mengen einem Gericht oder Getränk einen deutlich floralen Charakter verleihen.
TraditionEine Blüte begleitet den Menschen
Rosen werden seit Jahrtausenden kultiviert – dabei standen keineswegs immer nur ihre dekorativen Eigenschaften im Mittelpunkt. Duftende Rosen fanden auch ihren Weg in die Ess- und Getränkekultur verschiedener Regionen, besonders ausgeprägt in Teilen des Nahen und Mittleren Ostens sowie Südasiens: in Süßspeisen, Gebäck, Reisgerichten, Getränken, Sirup, Konfitüren, Gewürzmischungen und Blütenaufgüssen. Auch in Europa wurden Rosenblüten über Jahrhunderte kulinarisch verwendet. So verbindet die Rose auf ungewöhnliche Weise Gartenkultur, Duftkultur, Teekultur und Kulinarik.
Heute erlebt die Rose in der Küche eine kleine Renaissance: Moderne Patisserie kombiniert Rosenaroma etwa mit Himbeere, Erdbeere, Zitrone, Pistazie, Mandel oder dunkler Schokolade. Damit schlägt die alte Kulturpflanze eine Brücke zwischen traditioneller Verwendung und moderner Küche.
Häufig gefragt
Die Lieferantenspezifikation lässt mehrere Rosenarten als botanische Herkunft zu, unter anderem Rosa gallica, Rosa × centifolia, Rosa × damascena und Rosa rugosa. Da die konkrete Herkunft chargenabhängig sein kann, verwenden wir die übergeordnete Bezeichnung Rosa spp.
Ein reiner Rosenblütenaufguss ist von Natur aus koffeinfrei. Sobald Grün- oder Schwarztee Bestandteil einer Teemischung ist, gilt das natürlich nicht mehr.
Unser Produkt sind die getrockneten Blütenblätter selbst. Rosenwasser ist ein wasserbasiertes Destillationsprodukt, ätherisches Rosenöl ein hochkonzentriertes Destillat – beides ist mit getrockneten Rosenblüten nicht gleichzusetzen.
Ja, sparsam als essbare Dekoration auf Desserts, Torten oder Salaten. Bei warmen Gerichten am besten erst kurz vor dem Servieren hinzufügen.
- Unsere angebotenen Produkte werden nur für nicht der Lebensmittelgewinnung dienende Tiere hergestellt und verkauft. Weitere Informationen
- Laut Deutschem Futtermittelgesetz sind Kräuter keine Arzneimittel, sondern Futtermittel. Deshalb ist es uns nicht erlaubt, krankheitsbezogene Angaben zu den angebotenen Produkten zu machen. Mehr dazu findet ihr hier: Warum wir nur noch bedingt Kräuterbeschreibungen einstellen dürfen
- Dosierungs- und Anwendungsempfehlung
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Zubereitung
Rosenblütentee – duftender Genuss aus der Blüte
Getrocknete Rosenblütenblätter lassen sich wunderbar als eigenständiger Blütenaufguss verwenden. Dabei entsteht ein von Natur aus koffeinfreier Aufguss mit floralem Duft und mildem, feinherbem Charakter. Als Orientierung: 1–2 Teelöffel auf ca. 250 ml heißes Wasser, etwa 5–10 Minuten ziehen lassen, anschließend abseihen. Wer die Rose zunächst kennenlernen möchte, beginnt am besten zurückhaltend und erhöht die Menge nach Wunsch.
Pur oder als Teemischung mit Hibiskus · Hagebutte · Apfel · Zitronenverbene · Melisse · Minze · Lavendel · Kamille · Grün- oder Schwarztee · Zimt · KardamomDie roten Blütenblätter setzen in einer losen Teemischung auch optisch einen schönen Akzent. Wichtig: Ein reiner Rosenblütenaufguss ist koffeinfrei – sobald Grün- oder Schwarztee Bestandteil einer Mischung ist, gilt das natürlich nicht mehr.
Rosenblüten in der Küche
Ihr Aroma ist floral, rosentypisch, feinherb und dezent süßlich wirkend – bei Rosen gilt: weniger ist mehr. Zunächst eine kleine Menge verwenden, probieren und nach Geschmack nachdosieren.
In der süßen Küche Desserts · Cremes & Pudding · Joghurt & Quark · Eis · Kuchen & Gebäck · Pralinen · Schokolade · Konfitüren · Obstsalate · Müsli & Porridge · Honig · Sirup · ZuckerIn der herzhaften Küche orientalisch inspirierte Reisgerichte · Couscous · Salate · Chutneys · Dips · milde Gewürzmischungen — besonders mit Kardamom, Zimt, Safran, Koriander oder KreuzkümmelRosenblütenzucker
Getrocknete Rosenblütenblätter fein zerreiben und mit Zucker vermischen, je nach gewünschter Intensität einige Tage gut verschlossen stehen lassen – vielseitig für Desserts, Gebäck, Obst, Joghurt oder Tee.
Zum Dekorieren
Als dekorativer Akzent auf Torten, Desserts, Bowls oder Obsttellern. Bei warmen Gerichten am besten erst kurz vor dem Servieren hinzufügen, damit Farbe, Struktur und Duft erhalten bleiben.
- Zusammensetzung
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Zubereitung
Rosenblütentee – duftender Genuss aus der Blüte
Getrocknete Rosenblütenblätter lassen sich wunderbar als eigenständiger Blütenaufguss verwenden. Dabei entsteht ein von Natur aus koffeinfreier Aufguss mit floralem Duft und mildem, feinherbem Charakter. Als Orientierung: 1–2 Teelöffel auf ca. 250 ml heißes Wasser, etwa 5–10 Minuten ziehen lassen, anschließend abseihen. Wer die Rose zunächst kennenlernen möchte, beginnt am besten zurückhaltend und erhöht die Menge nach Wunsch.
Pur oder als Teemischung mit Hibiskus · Hagebutte · Apfel · Zitronenverbene · Melisse · Minze · Lavendel · Kamille · Grün- oder Schwarztee · Zimt · KardamomDie roten Blütenblätter setzen in einer losen Teemischung auch optisch einen schönen Akzent. Wichtig: Ein reiner Rosenblütenaufguss ist koffeinfrei – sobald Grün- oder Schwarztee Bestandteil einer Mischung ist, gilt das natürlich nicht mehr.
Rosenblüten in der Küche
Ihr Aroma ist floral, rosentypisch, feinherb und dezent süßlich wirkend – bei Rosen gilt: weniger ist mehr. Zunächst eine kleine Menge verwenden, probieren und nach Geschmack nachdosieren.
In der süßen Küche Desserts · Cremes & Pudding · Joghurt & Quark · Eis · Kuchen & Gebäck · Pralinen · Schokolade · Konfitüren · Obstsalate · Müsli & Porridge · Honig · Sirup · ZuckerIn der herzhaften Küche orientalisch inspirierte Reisgerichte · Couscous · Salate · Chutneys · Dips · milde Gewürzmischungen — besonders mit Kardamom, Zimt, Safran, Koriander oder KreuzkümmelRosenblütenzucker
Getrocknete Rosenblütenblätter fein zerreiben und mit Zucker vermischen, je nach gewünschter Intensität einige Tage gut verschlossen stehen lassen – vielseitig für Desserts, Gebäck, Obst, Joghurt oder Tee.
Zum Dekorieren
Als dekorativer Akzent auf Torten, Desserts, Bowls oder Obsttellern. Bei warmen Gerichten am besten erst kurz vor dem Servieren hinzufügen, damit Farbe, Struktur und Duft erhalten bleiben.