Pflanzenportrait
Rosmarin (Salvia rosmarinus) ist ein immergrüner Halbstrauch aus dem Mittelmeerraum. Sein Name leitet sich vom lateinischen ros marinus ab, was „Meerestau“ bedeutet – ein Hinweis auf sein natürliches Vorkommen in Küstennähe, wo sich durch die feuchte Meeresluft feine Tautröpfchen an den Blüten sammeln.
Schon in der Antike war Rosmarin Teil kultureller Überlieferung. Die Pflanze galt bei den alten Griechen als Symbol der Erinnerung und der geistigen Klarheit und war in der Mythologie der Liebesgöttin Aphrodite geweiht.
Inhaltsstoffe (naturbedingt)
Rosmarin enthält unter anderem:
- ätherische Öle (z. B. Eucalyptol)
- Gerbstoffe
- Flavonoide
- Bitterstoffe
- Harze
- sekundäre Pflanzenstoffe wie Rosmarinsäure, Carnosolsäure, Chlorogensäure, Rosmarinol und Hesperidin
Da es sich um ein Naturprodukt handelt, können Zusammensetzung und Gehalte natürlichen Schwankungen unterliegen.
Traditionelle Einordnung (überliefert)
Rosmarin wird traditionell verwendet und kann zur ernährungsphysiologischen Unterstützung beitragen von
- Kreislauf
- Blut
- Herz, Leber und Galle
- Nerven und Gemüt
Diese Angaben beruhen ausschließlich auf kultur- und ethnobotanischer Überlieferung