Rote Bete – die vielseitige Knolle
Die Rote Bete gehört zu den klassischen Kulturpflanzen und wird seit Jahrhunderten sowohl in der menschlichen Ernährung als auch im Tierfutter geschätzt. Ihr intensiver Farbstoff sowie ihr charakteristischer Geschmack machen sie zu einer beliebten pflanzlichen Ergänzung in der Fütterung.
Inhaltsstoffe (naturbedingt)
Rote Bete enthält von Natur aus unter anderem:
- Spurenelemente: Eisen / Kupfer / Mangan / Zink / Selen
- Mineralstoffe: Kalium / Calcium / Magnesium
- Vitamine: B-Vitamine / Folsäure
- Zudem liefert Rote Bete pflanzliches Eiweiß sowie sekundäre Pflanzenstoffe.
Die Zusammensetzung kann je nach Herkunft und Verarbeitung naturbedingt schwanken.
Thema Nitrit & Oxalsäure – sachlich eingeordnet
Nitrit
Frische Rote Bete kann bei unsachgemäßer Lagerung (z. B. sehr kalt, luftarm) nitritbelastet sein. Schonend getrocknete Produkte wie Rote-Bete-Chips oder Rote Bete gemahlen gelten als stabil und lagerfähig und unterliegen dieser Problematik nicht.
Oxalsäure
Rote Bete enthält – wie viele Gemüsesorten – Oxalsäure. Bei Tieren mit bekannter Neigung zur Bildung von Calciumoxalat-Steinen sollte Rote Bete nur in kleinen Mengen und kurweise gefüttert werden.
Traditionelle Einordnung (überliefert)
Rote Bete wird traditionell verwendet und kann zur ernährungsphysiologischen Unterstützung beitragen von
- Leber und Galle
- der Nierenfunktion
- Herz, Blut und Blutgefäßen
- dem Immunsystem
- dem Gehirn
Diese Angaben beruhen ausschließlich auf kultur- und ethnobotanischer Überlieferung
Einsatz in der Tierernährung
Rote Bete gemahlen wird traditionell eingesetzt
- zur mineralstoffreichen Ergänzung der Ration
- als pflanzlicher Futterzusatz zur Abwechslung
- zur geschmacklichen Aufwertung des Futters
Geeignet für Pferde, Hunde und – sehr zurückhaltend – auch für Katzen.