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- Beschreibung
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Porträt
Ein Blatt, das schon optisch anders ist
Salbei muss nicht erst blühen, um aufzufallen: Schon seine Blätter haben einen eigenen Charakter. Sie sind graugrün, länglich bis oval, deutlich geadert und weich bis samtig behaart. Wer ein frisches Salbeiblatt zwischen den Fingern reibt, erkennt die Pflanze sofort am kräftigen Duft, und auch getrocknet bleibt dieser Charakter erhalten.
Echter Salbei (Salvia officinalis) ist ein ausdauernder Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler. Er wird bis zu etwa siebzig Zentimeter hoch, seine Triebe verholzen mit dem Alter, und die Blüten erscheinen in violetten bis bläulichen Tönen. Ursprünglich stammt er aus dem Mittelmeerraum. Aus Albanien, einem der größten Produzenten von Gewürz- und Heilpflanzen der Welt, stammt auch unser Salbei; dort wächst Salbei meist an Felsen und Steinen.
Seinen Platz in der italienischen Küche zeigt ein Gericht, dessen Name eine kleine Geschichte erzählt: Saltimbocca, „spring in den Mund“, ein Fleischgericht, das mit Salbei belegt wird. Noch einfacher ist die Kombination aus Salbei und Butter: Die Blätter geben ihr Aroma an das Fett ab und passen zu Pasta, Ravioli, Gnocchi und Gemüse.
SteckbriefUnser Salbei
- Botanischer Name
- Salvia officinalis L.
- Deutscher Name
- Echter Salbei, Gartensalbei
- Pflanzenfamilie
- Lippenblütler (Lamiaceae)
- Verwendeter Teil
- Blätter
- Form
- getrocknet, geschnitten
- Herkunft
- Albanien
- Natürliches Verbreitungsgebiet
- Mittelmeerraum
- Geschmack
- kräftig · würzig · herb · leicht bitter · aromatisch
Echter Salbei – graugrün, geadert und samtig
WissenSalbei, Rosmarin und Chia
Die Gattung Salvia ist ausgesprochen groß und umfasst viele hundert Arten. Zu ihr gehören die Chia (Salvia hispanica) und, seit der botanischen Neueinordnung 2017, auch der Rosmarin, der heute Salvia rosmarinus heißt. Unser Küchen-Salbei ist Salvia officinalis, der Echte Salbei. Andere Salbeiarten können botanisch eng verwandt sein, besitzen aber teilweise andere Aromaprofile und Verwendungen; deshalb ist die eindeutige botanische Bezeichnung wichtig.
Geschmacklich bleiben Salbei und Rosmarin unverwechselbar: Rosmarin wirkt stärker harzig und nadelig, Salbei herber, etwas bitterer und weich-blättrig. In der Küche ergänzen sie sich hervorragend.
Salbei, Rosmarin und Chia stehen in derselben Gattung.
VorgeschmackBesonders schön zu Butter, Pasta, Gnocchi und Kürbis.
Mehr dazu unter Verwendung →SensorikWie schmeckt Salbei?
Salbei gehört zu den kräftigeren Küchenkräutern: intensive Kräuterwürze, deutliche Herbheit, leichte Bitterkeit, warme ätherische Noten und ein lang anhaltendes Aroma. Getrocknete Blätter schmecken konzentrierter als viele mildere Küchenkräuter; deshalb gilt in Speisen und Kräutermischungen: zunächst eine zurückhaltende Menge.
Häufig gefragt
Unser Produkt besteht aus den getrockneten Blättern des Echten Salbeis, Salvia officinalis L. Die Gattung Salvia umfasst viele Arten mit unterschiedlichen Aromen; für ein Küchenkraut ist die genaue Art entscheidend.
Ja. Beide gehören zur Familie der Lippenblütler, und nach der modernen botanischen Einordnung sogar zur selben Gattung: Salvia officinalis und Salvia rosmarinus.
Die getrockneten Blätter werden mechanisch zerkleinert, bleiben aber als Blattstücke erkennbar. Sie sind nicht zu Pulver vermahlen.
- Unsere angebotenen Produkte werden nur für nicht der Lebensmittelgewinnung dienende Tiere hergestellt und verkauft. Weitere Informationen
- Laut Deutschem Futtermittelgesetz sind Kräuter keine Arzneimittel, sondern Futtermittel. Deshalb ist es uns nicht erlaubt, krankheitsbezogene Angaben zu den angebotenen Produkten zu machen. Mehr dazu findet ihr hier: Warum wir nur noch bedingt Kräuterbeschreibungen einstellen dürfen
- Dosierungs- und Anwendungsempfehlung
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Küchenpraxis
Salbei in der Küche
Salbeiblätter eignen sich für Butter- und Pastagerichte, Gnocchi, Kartoffelgerichte, Gemüse, Kürbis, Hülsenfrüchte, Saucen, Füllungen, Fleischgerichte, herzhafte Teige und mediterrane Kräutermischungen. Besonders gut harmoniert Salbei mit Butter, Knoblauch, Zitrone, Rosmarin, Thymian, Kartoffeln, Kürbis und Bohnen.
Salbei und Butter: Eine der klassischsten Anwendungen kommt mit wenigen Zutaten aus. Die Blätter geben ihr kräftiges Aroma an das Fett ab und verbinden sich besonders schön mit Pasta, Ravioli, Gnocchi und Gemüse. Auch getrockneter Salbei lässt sich dafür verwenden; wegen des intensiven Aromas wählt man die Menge jedoch zurückhaltender als bei frischen Blättern.
Mitgaren: Salbei hat ein vergleichsweise robustes Aroma und verträgt Wärme gut. Er kann deshalb mitgegart werden, bei Saucen, Buttergerichten und langsam gegarten Speisen verteilt sich sein Aroma dabei schön. Weil Salbei ein Gericht schnell dominieren kann, gilt: sparsam beginnen und nach Geschmack nachwürzen.
Geschnitten statt gemahlen: Die geschnittenen Blätter lassen sich direkt in Speisen geben, mitgaren, vor der Verwendung etwas zerdrücken oder für feinere Mischungen weiter zerkleinern.
Passt besonders zu Butter & Pasta · Gnocchi · Kartoffeln · Kürbis · Hülsenfrüchte · Saucen · Füllungen · Kräutermischungen - Zusammensetzung
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Rohstoff
100 % Salbeiblätter (Salvia officinalis), getrocknet und geschnitten. Keine weiteren Zutaten.
Herkunft AlbanienForm getrocknet, geschnittenQualitätWas bedeutet „geschnitten“?
Nach der Trocknung werden die Salbeiblätter mechanisch zerkleinert. Dabei entsteht kein feines Pulver, die Blattstruktur bleibt erkennbar. Bei unserem Produkt gilt: Salbeiblätter, getrocknet und geschnitten, ohne Extrakte, Trägerstoffe oder Aromen.
Lagerung: Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Nach dem Öffnen wieder sorgfältig verschließen und vor Feuchtigkeit sowie Fremdgerüchen schützen. Abgefüllt im wiederverschließbaren, lichtgeschützten Aromaschutzbeutel.
Rechtlicher Hinweis: Unsere Produkte sind Lebensmittel und keine Arzneimittel. Unsere Produkte dienen der Ernährung. Dosierungsangaben sind Richtwerte, jeder Organismus reagiert individuell. Bei Vorerkrankungen, bekannten Unverträglichkeiten, Schwangerschaft oder Stillzeit empfehlen wir vorab Rücksprache mit Arzt oder Ärztin. Angaben zur Anwendung ersetzen keine ärztliche Beratung.