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- Beschreibung
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Porträt
Von der Ostseedüne bis zum Karakorum
Sanddorn sucht sich Orte, die andere Sträucher meiden. An Nord- und Ostsee hält er Dünen fest, im Alpenvorland wächst er auf den Kiesbänken der Flüsse. Und in den Hochtälern im Norden Pakistans säumt er die Schotterufer der Gletscherflüsse, viele tausend Kilometer entfernt und doch dieselbe Art.
Dass er auf so kargen Böden zurechtkommt, verdankt er seinen Wurzeln. In kleinen Knöllchen leben dort Bakterien, die Stickstoff aus der Luft binden und den Strauch damit selbst versorgen. Wo Sanddorn einmal Fuß gefasst hat, wird der Boden mit der Zeit fruchtbarer.
Seine leuchtend orangefarbenen Früchte sitzen dicht an dornigen Zweigen und sind so sauer, dass man ihn die Zitrone des Nordens nennt. Die Ernte ist mühsam, denn die weichen Früchte zerplatzen leicht. Unsere ganzen, getrockneten Sanddornbeeren stammen aus Pakistan.
SteckbriefUnsere Sanddornbeeren
- Botanischer Name
- Hippophae rhamnoides L.
- Weitere Namen
- Gewöhnlicher Sanddorn, Seedorn, Fasanenbeere, Sea Buckthorn
- Pflanzenfamilie
- Ölweidengewächse (Elaeagnaceae)
- Verwendeter Teil
- ganze Frucht
- Form
- ganz, getrocknet
- Herkunft
- Pakistan
- Geschmack
- kräftig säuerlich, fruchtig-herb, leicht bitter im Nachklang
Sanddornast
WissenEine Frucht mit Öl im Fruchtfleisch
Die meisten Früchte speichern Zucker, ihr Öl steckt, wenn überhaupt, im Kern. Sanddorn macht es anders. Bei ihm enthält auch das orangefarbene Fruchtfleisch Öl, und im Kern steckt noch einmal welches. Das ist unter den heimischen Früchten eine echte Ausnahme.
Getrocknet merkt man das deutlich: Ganze Sanddornbeeren sind fettreicher als fast jede andere Trockenfrucht und schmecken neben ihrer Säure auch etwas ölig-herb. Deshalb gehören sie kühl und gut verschlossen gelagert, damit das Öl frisch bleibt.
Wo Sanddorn wurzelt, wird der Boden besser.Häufig gefragt
Weil Sanddorn viel Fruchtsäure und wenig Zucker enthält, und unsere Beeren werden nicht nachgesüßt. Gegen die Säure helfen süße Partner: Apfel, Birne, Banane, Honig oder ein Löffel Ahornsirup.
Nein. Das orangefarbene Fruchtfleisch entsteht vor allem aus der Blütenhülle, die um die eigentliche Frucht herum fleischig wird. Botanisch spricht man deshalb von einer Scheinsteinfrucht. Im Alltag bleibt es bei der Sanddornbeere.
Ja. Der kleine Kern in jeder Frucht ist essbar und bleibt bei unseren ganzen Beeren enthalten. Im Müsli fällt er kaum auf; wer ihn nicht mag, nimmt die Beeren für Tee, Kompott oder Sauce und seiht sie ab.
- Unsere angebotenen Produkte werden nur für nicht der Lebensmittelgewinnung dienende Tiere hergestellt und verkauft. Weitere Informationen
- Laut Deutschem Futtermittelgesetz sind Kräuter keine Arzneimittel, sondern Futtermittel. Deshalb ist es uns nicht erlaubt, krankheitsbezogene Angaben zu den angebotenen Produkten zu machen. Mehr dazu findet ihr hier: Warum wir nur noch bedingt Kräuterbeschreibungen einstellen dürfen
- Dosierungs- und Anwendungsempfehlung
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Frühstück
Müsli, Porridge und Joghurt
Eine kleine Handvoll Sanddornbeeren genügt, um Müsli oder Joghurt einen frischen, säuerlichen Akzent zu geben. Am besten zusammen mit milden, süßen Zutaten wie Apfel, Birne, Banane oder Haferflocken. Im warmen Porridge mitgekocht, werden die Beeren weicher und geben ihre Säure an den Brei ab.
AufgussSanddorntee und Früchtetee
Einen Teelöffel Beeren leicht andrücken oder grob zerstoßen, mit heißem Wasser übergießen und acht bis zehn Minuten ziehen lassen. So entsteht ein säuerlich-fruchtiger Aufguss, der mit Honig, Apfelstücken oder Zimt besonders gut schmeckt. Sanddorn passt auch in eigene Früchteteemischungen mit Hagebutte oder Apfel.
Kompott und ChutneyMit süßen Früchten gekocht
Beim Köcheln werden die getrockneten Beeren weich. Mit Apfel, Quitte oder Birne entsteht ein Kompott, das nicht zu süß ist. Mit Zwiebel, etwas Zucker und Essig wird daraus ein Chutney zu Käse, kaltem Braten oder Wild.
HerzhaftSaucen, Dressings und Wild
In der herzhaften Küche wirkt Sanddorn wie ein Spritzer Zitrone mit Fruchtnote. Ein paar eingeweichte und pürierte Beeren in einer Sauce zu Wild, Ente oder Geflügel, im Dressing für Wintersalate oder in einer Marinade bringen Frische, ohne viel Raum zu beanspruchen.
- Zusammensetzung
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Zutat
100 % Sanddornbeeren (Hippophae rhamnoides), ganze Früchte, getrocknet.
Herkunft PakistanForm ganz, getrocknetQualitätDie ganze Frucht, mit Kern und Öl
Sanddorn wird meist zu Saft, Mark oder Öl verarbeitet, und von der Frucht bleibt dabei nur ein Teil übrig. Unsere Beeren sind ganz getrocknet: Fruchtfleisch, Schale und Kern bleiben zusammen, und damit auch das Öl, das in beiden steckt.
Hinzu kommt nichts, kein Zucker, kein Trennöl, keine Aromen. Die kräftige Säure, die leichte Herbe und die orange Farbe stammen allein vom Sanddorn.
NährwerteDurchschnittliche Nährwerte
je 100 gBrennwert 1750 kJ / 420 kcal Fett 31 g davon gesättigte Fettsäuren 3 g Kohlenhydrate 23 g davon Zucker 9 g Eiweiß 6 g Salz 0,01 g Lagerung: Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern, nach dem Öffnen gut verschlossen aufbewahren. Weil Sanddornbeeren Öl enthalten, lohnt die kühle Lagerung besonders; so bleibt ihr Aroma frisch.
Rechtlicher Hinweis: [Standardtext Lebensmittel-Master]