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- Beschreibung
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Porträt
Fünf Geschmäcker in einer Beere
In China heißt Schisandra Wu Wei Zi, die Frucht der fünf Geschmäcker. Eine alte Beschreibung erklärt, wo sie stecken: Schale und Fruchtfleisch schmecken süß und sauer, die Kerne bitter und scharf, und die ganze Frucht zusammen hinterlässt einen leicht salzigen Eindruck. Wer eine getrocknete Beere zerkaut, erlebt tatsächlich mehrere Geschmäcker nacheinander, allen voran eine kräftige Säure.
In Russland trägt dieselbe Pflanze einen ganz anderen Namen: Limonnik, die Zitronenpflanze. Gemeint sind nicht die Früchte, sondern Rinde und Blätter, die beim Zerreiben deutlich nach Zitrone duften.
Schisandra ist eine verholzende Kletterpflanze aus den Wäldern Nordostasiens, vom Fernen Osten Russlands über Korea und Nordchina bis Japan. Im Spätsommer hängen ihre roten Früchte in kleinen, lockeren Trauben. Unsere ganzen, getrockneten Schisandrafrüchte stammen aus China.
SteckbriefUnsere Schisandrafrüchte
- Botanischer Name
- Schisandra chinensis (Turcz.) Baill.
- Weitere Namen
- Chinesisches Spaltkörbchen, Wu Wei Zi, Omija, Limonnik, Fünf-Geschmäcker-Frucht
- Pflanzenfamilie
- Sternanisgewächse (Schisandraceae)
- Verwendeter Teil
- ganze Frucht mit Kernen
- Form
- ganz, getrocknet
- Herkunft
- China
- Geschmack
- kräftig sauer, herb, würzig, mit bitterer Note
Kleine rote Trauben an einer Kletterpflanze
WissenWarum man Schisandra kalt ansetzt
In Korea heißt Schisandra Omija, ebenfalls nach den fünf Geschmäckern. Dort wird aus den Früchten traditionell ein leuchtend rosaroter Aufguss bereitet, und zwar meist kalt: Die Beeren ziehen über Nacht in kaltem Wasser. Der Grund liegt in den Kernen. Heißes Wasser löst ihre Bitterstoffe stärker, kaltes holt vor allem Säure, Frucht und Farbe heraus.
Pur gegessen ist Schisandra für die meisten zu intensiv. Ihre Stärke entfaltet sie dort, wo sie Zeit zum Ziehen bekommt: im Aufguss, im Sirup, im Kompott.
Süß und sauer außen, bitter und scharf im Kern – und am Ende ein Hauch Salz.Häufig gefragt
Ja. Wu Wei Zi ist der chinesische, Omija der koreanische Name für die Früchte von Schisandra chinensis; beide bedeuten „fünf Geschmäcker“. Nicht verwechseln sollte man sie mit der verwandten Art Schisandra sphenanthera, die in China ebenfalls gehandelt wird. Unsere Früchte sind Schisandra chinensis.
Man kann, aber die meisten finden sie dafür zu sauer und herb. Als Snack wie Rosinen eignen sie sich nicht. Am besten kommen sie im Aufguss, im Sirup oder gekocht im Kompott zur Geltung.
Getrocknete Schisandrafrüchte enthalten noch etwas Fruchtzucker und Fruchtsäure an der Oberfläche. Dass einzelne Beeren aneinanderhaften, ist deshalb normal und kein Qualitätsmangel. Sie lassen sich einfach mit den Fingern lösen.
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- Dosierungs- und Anwendungsempfehlung
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Kalt angesetzt
Die koreanische Art
Einen Esslöffel Schisandrafrüchte kurz abspülen, in einen Liter kaltes Wasser geben und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Am nächsten Tag abseihen und nach Geschmack mit Honig oder Zucker süßen. Es entsteht ein rosaroter, frisch-säuerlicher Aufguss, der kalt pur, mit Mineralwasser oder mit Apfel- oder Birnenscheiben getrunken wird.
Heißer AufgussKurz und mild
Wer es warm mag, drückt einige Früchte leicht an, übergießt sie mit heißem, nicht mehr kochendem Wasser und lässt sie nur wenige Minuten ziehen. Je länger und heißer, desto stärker treten die bitteren Noten der Kerne hervor. Schisandra passt auch gut in eigene Früchteteemischungen mit Apfel, Hagebutte oder Zimt.
SirupFür Getränke und Desserts
Die Früchte einige Tage in Zuckersirup oder Honig ziehen lassen, dann abseihen. Der rote, säuerlich-würzige Sirup schmeckt in Mineralwasser, über Joghurt, Eis oder Pfannkuchen und ist eine ungewöhnliche Zutat für Dressings.
Kompott und ChutneyAls Säure im Hintergrund
Eine kleine Menge eingeweichter Schisandrafrüchte mit Apfel, Birne oder Pflaume weich köcheln. Die süßen Früchte fangen die kräftige Säure auf, Schisandra gibt eine würzige Tiefe. In Chutneys und süß-sauren Saucen genügen wenige Beeren für einen deutlichen Akzent.
- Zusammensetzung
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Zutat
Schisandrafrüchte (Schisandra chinensis), ganz und getrocknet.
Herkunft ChinaForm ganz, getrocknetQualitätWas unsere Spezifikation verlangt
Für unsere Schisandrafrüchte gelten feste Anforderungen: Die Restfeuchte liegt unter 15 %, damit die Früchte lagerfähig bleiben, und Fremdbestandteile wie Stiele oder Steinchen dürfen höchstens 2 % ausmachen. Schädlinge oder ihre Reste sind nicht zulässig.
Die Ware ist nicht bestrahlt und gentechnikfrei. Pflanzenschutzmittelrückstände, Schwermetalle und Mykotoxine müssen die europäischen Höchstgehalte einhalten.
NährwerteDurchschnittliche Nährwerte
je 100 gBrennwert 1540 kJ / 371 kcal Fett 15 g davon gesättigte Fettsäuren 0,7 g Kohlenhydrate 39 g davon Zucker 2,2 g Eiweiß 6 g Salz 0,03 g Lagerung: Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern, nach dem Öffnen gut verschließen und vor Feuchtigkeit und Fremdgerüchen schützen.
Rechtlicher Hinweis: [Standardtext Lebensmittel-Master]