Kürzlich hinzugefügte Artikel
- Beschreibung
-
Porträt
Aroma im Blatt
Thymian braucht keine großen Blätter. Die Blätter des Echten Thymians (Thymus vulgaris) sind klein und schmal, sitzen gegenständig an kurzen Stielen und sind am Rand nach unten eingerollt. In ihnen liegen winzige Öldrüsen, die mit ätherischem Öl gefüllt sind und dem Thymian sein typisches Aroma geben. Genau diese kleinen Blätter bleiben beim Rebeln als Blattstücke erhalten. Sie tragen einen erstaunlich deutlichen Charakter: kräftig, würzig, leicht herb und warm. Damit ist Thymian ein schönes Beispiel dafür, dass botanische Größe und kulinarische Präsenz wenig miteinander zu tun haben.
Die Pflanze selbst ist ein ausdauernder Halbstrauch, der je nach Sorte zehn bis vierzig Zentimeter hoch wird und im Sommer in zartem Lila, Rosa oder Weiß blüht. Als natürliches Verbreitungsgebiet gelten Südwesteuropa und Südostitalien; heute wird Thymian weit darüber hinaus kultiviert. Aus Polen stammt auch unser Thymian.
Wie Rosmarin, Salbei, Oregano, Majoran, Basilikum und Minze gehört Thymian zu den Lippenblütlern, und jede dieser Pflanzen hat ihre eigene Duftsprache: Rosmarin harzig, Majoran weich und warm, Oregano kräftig-herb, Thymian würzig und erdig.
SteckbriefUnser Thymian
- Botanischer Name
- Thymus vulgaris L.
- Deutscher Name
- Echter Thymian, Gartenthymian
- Pflanzenfamilie
- Lippenblütler (Lamiaceae)
- Verwendeter Teil
- Kraut (Blätter und krautige Pflanzenteile)
- Form
- getrocknet, gerebelt
- Herkunft
- Polen
- Natürliches Verbreitungsgebiet
- Südwesteuropa und Südostitalien
- Geschmack
- kräftig · würzig · herb · leicht erdig · fein scharf
Gerebelt – die kleinen Blätter bleiben sichtbar
WissenGerebelt oder gemahlen?
Beide Formen stammen von derselben Pflanze und verhalten sich in der Küche unterschiedlich. Gerebelter Thymian behält mehr sichtbare Pflanzenstruktur und gibt sein Aroma beim Garen schrittweise ab; gemahlener Thymian verteilt sich schneller und gleichmäßiger. Beide Formen konkurrieren nicht miteinander: Sie geben derselben Pflanze zwei Möglichkeiten, sich in der Küche zu zeigen.
Das Aroma sitzt in winzigen Öldrüsen im Blatt.
VorgeschmackFür Suppen, Eintöpfe, Schmorgerichte und Ofengemüse.
Mehr dazu unter Verwendung →SensorikWie schmeckt gerebelter Thymian?
Thymian besitzt ein deutliches Kräuteraroma: kräftige Würze, leichte Herbheit, erdige Noten, eine feine Schärfe und ein warmer Gesamteindruck. Bei gerebeltem Thymian bleibt die Pflanzenstruktur erhalten. Im Gericht entstehen dadurch sichtbare Kräuteranteile, die ihr Aroma beim Garen nach und nach an die übrigen Zutaten abgeben.
Häufig gefragt
Beim Rebeln wird das getrocknete Thymiankraut zerkleinert und von gröberen Pflanzenteilen getrennt. Die Blatt- und Krautstruktur bleibt sichtbar und wird nicht zu Pulver vermahlen.
Gerebelter Thymian behält mehr sichtbare Pflanzenstruktur und gibt sein Aroma beim Garen schrittweise ab; gemahlener Thymian verteilt sich schneller und gleichmäßiger. Beide Formen konkurrieren nicht miteinander, sie eröffnen unterschiedliche Möglichkeiten in der Küche.
Ja. Je nach Rezept kann er direkt verwendet oder vorher zwischen den Fingern zerrieben beziehungsweise im Mörser weiter zerkleinert werden.
- Unsere angebotenen Produkte werden nur für nicht der Lebensmittelgewinnung dienende Tiere hergestellt und verkauft. Weitere Informationen
- Laut Deutschem Futtermittelgesetz sind Kräuter keine Arzneimittel, sondern Futtermittel. Deshalb ist es uns nicht erlaubt, krankheitsbezogene Angaben zu den angebotenen Produkten zu machen. Mehr dazu findet ihr hier: Warum wir nur noch bedingt Kräuterbeschreibungen einstellen dürfen
- Dosierungs- und Anwendungsempfehlung
-
Küchenpraxis
Gerebelter Thymian in der Küche
Gerebelter Thymian eignet sich besonders für Gemüse- und Kartoffelgerichte, Ofengemüse, Suppen, Eintöpfe und Schmorgerichte, Tomatengerichte und Pastasaucen, Marinaden, Fisch-, Fleisch- und Wildgerichte, Hülsenfrüchte, herzhafte Teige und mediterrane Kräutermischungen. Besonders harmonisch verbindet er sich mit Rosmarin, Oregano, Majoran, Knoblauch, Tomate, Zitrone, Pfeffer und Olivenöl.
Besonders schön für längeres Garen: Die gerebelte Form eignet sich für Gerichte, in denen das Kraut etwas Zeit bekommt, etwa Suppen, Eintöpfe, Schmorgerichte, Ofengemüse und langsam gegarte Saucen. Die Blattstücke bleiben sichtbar und geben ihr Aroma während der Zubereitung nach und nach ab.
Auch für rustikale Kräutermischungen: Durch seine erkennbare Pflanzenstruktur eignet sich gerebelter Thymian für Mischungen, bei denen die einzelnen Kräuter auch optisch erhalten bleiben sollen. Zusammen mit zum Beispiel Rosmarin, Oregano, Majoran und Basilikum entsteht eine klassische mediterrane Kräuterbasis.
Weiter zerkleinern: Je nach Rezept lässt sich gerebelter Thymian direkt verwenden oder vorher zwischen den Fingern zerreiben beziehungsweise im Mörser weiter zerkleinern. Für den Einstieg gilt: sparsam beginnen und nach Geschmack nachwürzen.
Passt besonders zu Suppen & Eintöpfe · Schmorgerichte · Gemüse · Kartoffeln · Tomatensaucen · Fisch & Fleisch · Hülsenfrüchte · Kräutermischungen - Zusammensetzung
-
Rohstoff
100 % Thymian (Thymus vulgaris), getrocknet und gerebelt. Keine weiteren Zutaten.
Herkunft PolenForm getrocknet, gerebeltQualitätWas bedeutet „gerebelt“?
Beim Rebeln wird das getrocknete Thymiankraut mechanisch zerkleinert und von gröberen Pflanzenteilen getrennt. Das Ergebnis ist kein Pulver, die typische Pflanzenstruktur bleibt sichtbar. Bei unserem Produkt gilt: Thymian, getrocknet und gerebelt, ohne Extrakte, Trägerstoffe oder Aromen.
Lagerung: Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Nach dem Öffnen wieder sorgfältig verschließen und vor Feuchtigkeit sowie Fremdgerüchen schützen. Abgefüllt im wiederverschließbaren, lichtgeschützten Aromaschutzbeutel.
Rechtlicher Hinweis: Unsere Produkte sind Lebensmittel und keine Arzneimittel. Unsere Produkte dienen der Ernährung. Dosierungsangaben sind Richtwerte, jeder Organismus reagiert individuell. Bei Vorerkrankungen, bekannten Unverträglichkeiten, Schwangerschaft oder Stillzeit empfehlen wir vorab Rücksprache mit Arzt oder Ärztin. Angaben zur Anwendung ersetzen keine ärztliche Beratung.