Traditionelle Einordnung (überliefert)
Johannisbrot gilt als eines der ältesten bekannten pflanzlichen Grundnahrungsmittel. Der überlieferte Name verweist auf die biblische Erzählung, nach der Johannes der Täufer sich während seines Aufenthalts in der Wüste von den Früchten des Baumes ernährt haben soll.
Unabhängig davon wurde Johannisbrot seit Jahrhunderten genutzt
- als energie- und nährstoffreiche Nahrung,
- als Tierfutter in trockenen Regionen,
- sowie traditionell zur Unterstützung der Verdauung.
Diese Hinweise beruhen auf kultur- und ethnobotanischer Überlieferung.
Pflanzliche Inhaltsstoffe (naturgegeben)
Johannisbrot enthält von Natur aus unter anderem:
- Ballaststoffe, insbesondere Pektin / Schleimstoffe
- Gerbstoffe
- natürliche Zuckerarten (Mono-, Di- & Oligosaccharide)
- Mineralstoffe & Spurenelemente, u. a. Calcium / Magnesium / Phosphor / Eisen / Mangan / Kupfer
- Vitamine, vor allem der B-Gruppe sowie Vitamin A
Diese Zusammensetzung macht Johannisbrot zu einem milden, strukturgebenden und magenfreundlichen Futterbestandteil.