Pflanzenportrait
Die Aroniapflanze gehört zu den Rosengewächsen und ist botanisch mit anderen Wildobstarten verwandt. Die Beeren sind klein, dunkel gefärbt und besitzen einen herben, leicht adstringierenden Geschmack, der auf ihren Gehalt an Gerbstoffen und Polyphenolen zurückzuführen ist.
Inhaltsstoffe (naturbedingt)
Aroniabeeren enthalten von Natur aus unter anderem:
- Polyphenole und Anthocyane
- Gerbstoffe
- organische Säuren
- Vitamine und Mineralstoffe in geringen Mengen
- sekundäre Pflanzenstoffe mit antioxidativen Eigenschaften
Hinweis: Aroniabeeren binden freie Radikale (antioxidative Kapazität) – sie enthalten keine freien Radikale.
Die Zusammensetzung kann je nach Herkunft und Ernte naturbedingt schwanken.
Aroniabeeren und Zucker – sachliche Einordnung
Aroniabeeren weisen im Vergleich zu vielen anderen Früchten einen relativ niedrigen Fruchtzuckergehalt auf. In frischen Beeren liegt der Gesamtzuckergehalt bei etwa 7 g je 100 g, mit einem ausgewogenen Verhältnis von Fruktose und Glukose.
Aufgrund dieser Eigenschaften werden Aroniabeeren traditionell auch bei stoffwechselempfindlichen Tieren in kleinen, angepassten Mengen eingesetzt.
Für besonders sensible Rationen kann alternativ Aroniabeerentrester verwendet werden, bei dem ein Großteil der löslichen Zucker bereits entfernt wurde.
Traditionelle Einordnung (überliefert)
Aroniabeeren werden traditionell verwendet und können zur ernährungsphysiologischen Unterstützung beitragen von
- dem Immunsystem
- Leber und Magenschleimhaut
- Nieren und Blase
- dem Zahnfleisch
Diese Angaben beruhen ausschließlich auf kultur- und ethnobotanischer Überlieferung
Einsatz in der Tierernährung
Aroniabeeren werden traditionell eingesetzt
- zur Ergänzung antioxidantienreicher Pflanzenstoffe
- zur geschmacklichen Aufwertung der Ration
- als natürlicher Futterzusatz im Rahmen einer abwechslungsreichen Fütterung
Geeignet für Pferde, Hunde und – sehr zurückhaltend – auch für Katzen.