Cordyceps sinensis Vitalpilz-Pulver für Tiere

Cordyceps sinensis – feines Mykologiepulver mit traditioneller Tiefe.

Einzelfuttermittel

Naturbelassenes Pilzpulver aus Cordyceps sinensis (Ophiocordyceps sinensis) – fein vermahlen, mild im Aroma und reich an pilzeigenen Stoffgruppen.

Der Vitalpilz Cordyceps zählt zu den bekanntesten Pilzen der asiatischen Pilzkultur. Das fein gemahlene Pulver eignet sich als Einzelfuttermittel zur Ergänzung individueller Fütterungskonzepte bei Tieren und lässt sich gut mit Kräutern, Pflanzenstoffen oder anderen Vitalpilzen kombinieren.

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Beschreibung
Porträt

Im Winter eine Raupe, im Sommer ein Gras

Auf den Bergwiesen des tibetischen Hochlands, in drei- bis fünftausend Metern Höhe, wächst einer der seltsamsten Pilze der Welt. Seine Sporen befallen im Boden die Raupen eines Nachtfalters. Im Winter ruht die Raupe scheinbar unversehrt in der Erde, im Frühsommer schiebt sich aus ihrem Kopf ein dünner, brauner Stiel ans Licht, kaum von einem Grashalm zu unterscheiden.

Die Chinesen nannten ihn danach Dong Chong Xia Cao, „Winterwurm, Sommergras“. Wilder Cordyceps wird bis heute von Hand gesammelt und zeitweise höher gehandelt als Gold. Mit dem, was heute als Vitalpilz verfüttert wird, hat diese Sammlung allerdings nichts mehr zu tun. Unser Cordyceps ist das Myzel von Paecilomyces hepiali, einem Pilzstamm, den chinesische Forscher aus dem wilden Raupenpilz isoliert haben und der sich ohne Raupe kultivieren lässt. Er stammt aus China.

Steckbrief

Unser Cordyceps

Botanischer Name
Paecilomyces hepiali, aus dem Raupenpilz Ophiocordyceps sinensis isolierter Kulturstamm (im Handel: Cordyceps sinensis)
Weitere Namen
Raupenpilz, Chinesischer Raupenpilz, Dong Chong Xia Cao, Yartsa Gunbu, Caterpillar Fungus
Pilzfamilie
Cordycipitaceae (Ordnung Hypocreales)
Verwendeter Teil
Myzel
Form
getrocknet, fein gemahlen
Herkunft
China, aus Kultur
Geruch und Geschmack
mild, leicht nussig-erdig
Geeignet für
Pferde, Hunde, Katzen
Turnier (ADMR)
Dopingrelevant
Botanische Illustration des Raupenpilzes Cordyceps mit Fruchtkörper Dong Chong Xia Cao – Winterwurm, Sommergras
Im Futter

Wofür füttert man Cordyceps?

Cordyceps wird traditionell zur Unterstützung von Ausdauer und Vitalität gefüttert. Der Legende nach fiel er tibetischen Hirten auf, weil ihre Yaks nach dem Grasen auf bestimmten Bergwiesen besonders munter waren. Bei Pferdehaltern ist er deshalb vor allem für Pferde in Arbeit und für ältere Tiere beliebt.

Von den übrigen Vitalpilzen unterscheidet ihn eine eigene Stoffgruppe, die Nukleoside, für die Cordyceps in der Pilzkunde bekannt ist. Daneben bringt er wie alle Pilze Beta-Glucane und Eiweiß mit.

Wilder Cordyceps wurde zeitweise höher gehandelt als Gold.

Häufig gefragt

Nein. Unser Cordyceps ist reines Myzel, das in Kultur ohne Raupe heranwächst. Nur der wild gesammelte Pilz aus dem Hochland entsteht auf Insektenlarven.

[Nach ADMR-Prüfung formulieren, z. B.: Cordyceps steht nicht auf der ADMR-Liste der verbotenen Substanzen. Wer ganz sichergehen will, prüft vor dem Turnier die jeweils aktuelle Liste.]

Dosierungs- und Anwendungsempfehlung
Fütterungspraxis

Vom Hochland in den Futtertrog.

Fütterung

So wird Cordyceps gefüttert

Das Pulver einmal täglich unter das Futter mischen. Bei Hund und Katze lässt es sich am besten in Nassfutter einrühren, beim Pferd unter eine angefeuchtete Kraftfutterportion oder ein Mash. Trockenes Futter vorher leicht anfeuchten, dann haftet das feine Pulver und staubt nicht.

In der ersten Woche mit der halben Menge beginnen.

Tagesmenge
Pferde 1–3 g je 100 kg Körpergewicht
Pferdpro Tag
300 kg3–9 g
400 kg4–12 g
500 kg5–15 g
600 kg6–18 g
Hunde 0,1–0,3 g je 5 kg Körpergewicht
Hundpro Tag
5 kg0,1–0,3 g
10 kg0,2–0,6 g
20 kg0,4–1,2 g
30 kg0,6–1,8 g
40 kg0,8–2,4 g
Katzen 0,05–0,1 g je 5 kg Körpergewicht
Katzepro Tag
Erwachsene Katzeca. 5 kg0,05–0,1 geine kleine Prise

Dauer: als Kur über 8–12 Wochen, danach 4 Wochen Pause. Messhilfe: 1 gestrichener Teelöffel ≈ 2 g. Für Katzen und kleine Hunde lohnt eine Feinwaage.

Ergiebigkeit
Hund, 20 kg 100 g ≈ 3–8 Monate
Katze, 5 kg 100 g reichen über ein Jahr
Pferd, 500 kg 100 g ≈ 7–20 Tage

Hund und Katze kommen mit einem Beutel weit, beim Pferd sind für eine Kur mehrere Beutel nötig.

Bitte vorher Rücksprache halten mit Tierarzt oder Tierheilpraktiker bei tragenden Stuten, säugenden Hündinnen und Katzen, Fohlen, Welpen und Kitten sowie bei Tieren, die regelmäßig Medikamente bekommen.

Zusammensetzung
Rohstoff

Einzelfuttermittel. 100 % Cordyceps-Myzel (Paecilomyces hepiali), aus Kultur, getrocknet und fein gemahlen. Keine weiteren Zutaten.

Herkunft China
Form getrocknet, fein gemahlen
Qualität

Kultur statt Hochland

Wilder Cordyceps wird im Hochland Tibets und Nepals von Hand aus dem Boden gegraben, Stück für Stück. Die Nachfrage hat die Bestände so stark schrumpfen lassen, dass der Raupenpilz heute als gefährdet gilt.

Für Futtermittel kommt Wildware deshalb nicht in Frage, weder aus Preis- noch aus Naturschutzgründen. Unser Cordyceps ist Myzel des Kulturstamms Paecilomyces hepiali. Beim Raupenpilz ist das Myzel kein Ersatz, sondern der Weg, ihn überhaupt verfügbar zu machen: Es wird in Flüssigkeit fermentiert, ohne Getreide [bestätigen], ohne Insekten und ohne Trägerstoffe.

Cordyceps
Analytische Bestandteile
Rohprotein ca. 20–28 %
Rohfett ca. 3–6 %
Rohfaser ca. 20–30 %
Rohasche ca. 3–7 %

Lagerung: Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern, nach dem Öffnen gut verschließen. Das feine Pulver zieht Feuchtigkeit an, deshalb nur mit einem trockenen Löffel entnehmen.

Rechtlicher Hinweis: Unsere Produkte sind Futtermittel, keine Arzneimittel. Wir beschreiben, welche Rolle sie in der Tierernährung spielen. Bei gesundheitlichen Beschwerden gehört das Tier zuerst in tierärztliche Hände. Unsere Produkte sind für Tiere bestimmt, die nicht der Lebensmittelgewinnung dienen. Bei Pferden heißt das: nur für Equiden, die im Equidenpass als nicht zur Schlachtung bestimmt eingetragen sind.

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