Pflanzenportrait
Thymian zählt zu den klassischen Gewürz- und Kräuterpflanzen des Mittelmeerraums und ist seit der Antike bekannt. Er ist unter zahlreichen volkstümlichen Namen überliefert, darunter Echter Thymian, Römischer Quendel oder Immenkraut.
Neben seiner kulinarischen Bedeutung ist Thymian seit Jahrhunderten Teil des überlieferten Pflanzenwissens und wurde traditionell vielseitig eingesetzt.
Inhaltsstoffe (naturbedingt)
Thymian enthält von Natur aus eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe, darunter:
- ätherische Öle (z. B. Thymol, Carvacrol, Cineol, Borneol, Linalool)
- Gerbstoffe
- Bitterstoffe
- Flavonoide
- Glykoside
- Harzstoffe
- Saponine
- Phytosterole (z. B. Beta-Sitosterol, Stigmasterol)
- Spurenelemente wie Zink
Da es sich um ein Naturprodukt handelt, können Zusammensetzung und Gehalte natürlichen Schwankungen unterliegen.
Traditionelle Einordnung (überliefert)
Thymian wird traditionell verwendet und kann zur ernährungsphysiologischen Unterstützung beitragen von
- Maul und Rachen
- den Atmungsorganen
- Magen und Darm
Diese Angaben beruhen ausschließlich auf kultur- und ethnobotanischer Überlieferung