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- Beschreibung
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Traditionelle Einordnung (überliefert)
Bitterklee besitzt eine lange Tradition in der europäischen Pflanzenkunde. Bereits mittelalterliche Kräuterbücher erwähnen ihn aufgrund seines intensiv bitteren Geschmacks und seines typischen Vorkommens in Feuchtgebieten. Überlieferte pflanzenkundliche Zuordnungen erfolgten zeitlich begrenzt, insbesondere im Zusammenhang mit
- bitterstoffgeprägten Kräuterphasen,
- strukturierenden Fütterungsabschnitten,
- sowie als Bestandteil klassischer Moor- und Sumpfkräutermischungen.
Diese Angaben beruhen auf kultureller und traditioneller Überlieferung
Pflanzliche Inhaltsstoffe (naturgegeben)
Bitterkleeblätter enthalten von Natur aus unter anderem:
- Bitterstoffe, u. a. Menyanthin
- Iridoidglykoside (z. B. Loganin)
- Flavonoide
- Gerbstoffe (Tannine)
- Cumarine
- Phenolcarbonsäuren
- Alkaloide
- weitere pflanzeneigene Stoffe wie Dihydrofoliamenthin, Gentianin, Palmitin, Saponine, Emulsin sowie Mineralstoffe
Diese Stoffgruppen verleihen Bitterklee sein klar herb-bitteres Profil und machen ihn zu einem klassischen Bitterblatt, das bewusst und nicht dauerhaft eingesetzt werden sollte.
Historischer & kulturgeschichtlicher Kontext
In nordeuropäischen Regionen galt Bitterklee als typische Pflanze feuchter Grenzlandschaften. In historischen Sammlungen wurde er häufig als Beispiel für robuste Moor- und Sumpfgewächse gezeigt. Diese Hinweise sind kulturgeschichtlich zu verstehen.
Fütterung & Verträglichkeit nach Tierart
Pferde
Geeignet – ausschließlich zeitlich begrenzt
- Stark bitterstoffreiches Blattmaterial
- Für kurze, strukturierende Kräuterphasen
- Nicht zur Dauergabe geeignet
Hunde
Eingeschränkt geeignet
- Bitterstoffe können empfindliche Tiere reizen
- Nur niedrig dosiert und langsam anfüttern
Katzen
Nicht geeignet für Katzen
Wichtige Hinweise
- Einzelfuttermittel für Tiere
- Nicht zur Dauergabe geeignet
- Stark bitter – niedrig dosierent
- Nicht zur alleinigen Fütterung
- Nicht für sehr junge, tragende oder laktierende Tiere
- Bei empfindlichen Tieren langsam anfüttern
- Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern
- Bei Unsicherheiten bitte fachkundigen Rat einholen

- Unsere angebotenen Produkte werden nur für nicht der Lebensmittelgewinnung dienende Tiere hergestellt und verkauft. Weitere Informationen
- Laut Deutschem Futtermittelgesetz sind Kräuter keine Arzneimittel, sondern Futtermittel. Deshalb ist es uns nicht erlaubt, krankheitsbezogene Angaben zu den angebotenen Produkten zu machen. Mehr dazu findet ihr hier: Warum wir nur noch bedingt Kräuterbeschreibungen einstellen dürfen
- Dosierungs- und Anwendungsempfehlung
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Dosierung für Pferde:
- Kleinpferde 2 bis 4 g pro Tag
- Grosspferde 4 bis 6 g pro Tag
Fütterungshinweise:
- Immer unter das Krippenfutter oder Mash mischen
- Maximale Fütterungsdauer: 7 - 10 Tage
- Danach mindestens 6 - 8 Wochen Pause
Hunde:
➝ ca. 0,02–0,05 g pro kg Körpergewicht und Tag
- Maximale Fütterungsdauer: 7 - 10 Tage
- Danach mindestens 6 - 8 Wochen Pause
- Naturprodukt: Chargentypische Abweichungen in Farbe und Struktur sind normal.
- Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern.
- Nicht zur alleinigen Fütterung geeignet.
Hinweis
Für Anwendung, Dosierung und individuelle Verträglichkeit der Futtermittel übernimmt Architequus keine Gewähr.
Jede Tierhalterin und jeder Tierhalter trägt die Verantwortung für Auswahl und Verwendung der Produkte im eigenen Bestand.Da Tiere sehr unterschiedlich reagieren können und Ernährungsbedürfnisse individuell variieren, empfehlen wir, bei Unsicherheiten oder bei geplanten Fütterungsanpassungen Rücksprache mit einer Tierärztin/einem Tierarzt oder einer qualifizierten Tierheilpraktikerin/einem Tierheilpraktiker zu halten.
So kann bestmöglich eingeschätzt werden, ob und wie ein Futtermittel zu den Bedürfnissen des jeweiligen Tieres passt. - Zusammensetzung
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Ingredienzien:
100% Bitterkleeblätter, geschnitten, ohne Zusätze.
Analytische Bestandteile
Rohfaser:
ca. 20–30%
Rohprotein:
ca. 8–12%
Rohfett:
ca. 1–3%
Rohasche:
ca. 6–9%
Die Analysewerte unterliegen den bei Naturprodukten üblichen biologischen Schwankungen.