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Eine instabile Kotkonsistenz und eine sehr kurze Verweildauer des Darminhalts können darauf hinweisen, dass der Darm vorübergehend aus dem Gleichgewicht geraten ist. In solchen Situationen ist es sinnvoll, den Verdauungstrakt nicht weiter zu aktivieren, sondern strukturierend und ausgleichend zu begleiten.
Darmwohl wurde entwickelt, um den Darm ernährungsbedingt zu begleiten, überschüssige Flüssigkeit im Darminhalt zu binden und empfindliche Darmabschnitte fütterungsseitig zu unterstützen. Gerbstoffreiche Pflanzen tragen zu einer festeren Kotstruktur bei, während schleimstoffhaltige und bindende Komponenten das Darmmilieu ausgleichend begleiten.
Schwerpunkte der Mischung
Geeignet für Pferde
Nicht geeignet ist Darmwohl bei träger Verdauung, sehr festem Kot oder allgemein reduzierter Darmaktivität.
Darmwohl ist auf Struktur, Bindung und ernährungsbedingter Beruhigung des Darminhalts ausgerichtet.
Darmwohl eignet sich besonders für die kurzfristige fütterungsbedingte Stabilisierung und ist nicht für den langfristigen Aufbau vorgesehen.
Nach Stabilisierung der Kotkonsistenz kann Darmdynamik zur weiterführenden ernährungsbedingten Begleitung von Darmmilieu und Darmflora sinnvoll sein. Bei gleichzeitiger Magenempfindlichkeit lässt sich Darmwohl kurzfristig mit Magenfit kombinieren.
Gerbstoffreiche Pflanzen für Struktur & Ausgleich
Pflanzen wie Brombeerblätter, Heidelbeerblätter, Frauenmantelkraut und Tormentillwurzel liefern natürliche Gerbstoffe. Diese begleiten eine festere Kotstruktur und unterstützen eine ruhigere Darmpassage, ohne den Darm mechanisch zu reizen.
Schleimstoffe zur Begleitung empfindlicher Darmabschnitte
Eibischblätter und -wurzel liefern pflanzliche Schleimstoffe, die empfindliche Darmabschnitte ernährungsbedingt begleiten und zu einem ausgeglichenen Darmmilieu beitragen können – besonders bei sehr weichem Darminhalt.
Bindende Komponenten im Darminhalt
Futterkohle und Johannisbrot binden überschüssige Flüssigkeit sowie fütterungsbedingt unerwünschte Stoffe im Darmlumen. Dadurch wird der Darminhalt strukturierend begleitet und das Darmmilieu entlastet.
Kräuter zur Begleitung einer ausgeglichenen Verdauungsdynamik
Kräuter wie Kamille, Schafgarbe, Oregano und Salbei begleiten eine harmonische Verdauungsdynamik und tragen zu einem insgesamt ausgeglicheneren Verdauungsumfeld bei.

Gabe
Wie oft füttern?
Die Tagesmenge kann einmalig oder auf 2 Gaben pro Tag verteilt werden. Die Verteilung ist besonders bei empfindlicher Verdauung oder temperamentvollen Pferden sinnvoll.
Akzeptanz verbessern – Tipps
Für sensible Pferde
Dauer der Gabe
Eine Kur über 4–8 Wochen hat sich bewährt. Anschließend eine kurze Pause einlegen (ca. 1–2 Wochen), bevor erneut gefüttert wird. Langfristige Anwendungen sind möglich, sollten aber intervallweise erfolgen.
Hinweis
Für die korrekte Anwendung, Dosierung und Fütterung kann Architequus keine Haftung übernehmen. Jeder Tierhalter ist für seine Tiere, jede Tierhalterin für ihre Tiere, selbst verantwortlich. Stets sollte der Tierarzt/Tierärztin oder Tierheilpraktiker/in Eures Vertrauens bei einer Ernährungsumstellung zu Rate gezogen werden, denn jedes Tier verhält sich anders und reagiert möglicherweise unterschiedlich auf bestimmte Inhaltstoffe.
Andornkraut, Vogelknöterichkraut, Frauenmantelkraut, Brombeerblätter, Gerstengraspellets, Tormentillwurzel, Eichenrinde, Odermenningkraut, Salbeiblätter, Eibischblätter, Eibischwurzel, Heidelbeerblätter, Gänsefingerkraut, Oregano, Schafgarbenkraut, Johannisbrot, Futterkohlepellets.
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Analytische Bestandteile |
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Rohfaser: |
ca.22,0% |
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Rohprotein: |
ca.11,9% |
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Rohfett: |
ca.3,5% |
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Rohasche: |
ca.8,0% |
Die Analysewerte unterliegen den bei Naturprodukten üblichen biologischen Schwankungen.
Sanfte Pflanzenkraft bei träger Verdauung
Aktivierende Kräutermischung zur ernährungsbedingten Begleitung eines trägen oder stockenden Darms. Unterstützt eine gleichmäßige Darmbewegung, die Gleitfähigkeit des Darminhalts und ein ausgeglichenes Darmmilieu.