Pflanzenportrait
Majoran (Origanum majorana) gehört zur Familie der Lippenblütler. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Vorderindien und gelangte im Mittelalter über den arabischen Raum nach Europa, wo sie vor allem in Klostergärten kultiviert wurde.
Im deutschsprachigen Raum ist Majoran auch als „Wurstkraut“ bekannt, da er traditionell zur Würzung kräftiger Speisen verwendet wurde. Sein Name leitet sich aus dem Arabischen ab und bedeutet sinngemäss „unvergleichlich“.
Inhaltsstoffe (naturbedingt)
Majoran enthält unter anderem:
- Proteine
- Ballaststoffe
- ätherische Öle (z. B. Majoranöl)
- Mineralstoffe wie Kalium und Kalzium
- Niacin sowie die Vitamine B1, B6 und C
Da es sich um ein Naturprodukt handelt, können die Gehalte natürlichen Schwankungen unterliegen.
Traditionelle Einordnung (überliefert)
Majoran wird traditionell verwendet und kann zur Unterstützung
- der normalen Verdauungsfunktion
- von Magen, Darm und Galle beitragen.
Diese Angaben beruhen ausschließlich auf kultur- und ethnobotanischer Überlieferung